Berichte und Artikel, Neuigkeiten und Produkte... Das Human Design System hautnah
SOMMERSCHULE - SUMMERSCHOOL 2010 Der neue Veranstaltungsort in Salzburg ist eine echte Bereicherung, und die Kurse waren wie immer spannend! Mein besonderer Dank geht an Peter Schöber, Andrea Reikl-Wolf und Martin Grassinger, die unsere internationalen Teilnehmer mit ihrem Können und ihrer Professionalität sehr beeindruckt haben.
The new location in Salzburg turned out to be a real enrichment for our annual events, and the courses were - as usual - highly fascinating. Special thanks to Peter Schöber, Andrea Reikl-Wolf and Martin Grassinger, who were able to impress our international participants with their knowledge and professionalism.
Family Practice Licence course kleine Pause in der Sonne little break in the sunshine
Life Cycle - Teilnehmer aus GB, Brasilien, CH, D, GR und natürlich A Life Cycle participants from GB, Brasil, Switzerland, Germany, Greece and Austria
Ein 'Penta' aus lauter 6-er Profilen Penta experience course with only 6th line profiles
Blick aus dem Seminarraum auf die Feste Hohensalzburg... so lässt sich's leicht lernen View from the seminar-room onto the castle of Salzburg... what a pleasure to be taught this way
Dinner auf der Burg und zum Nachtisch ein Blick auf Salzburg und die Salzach Dinner in the Castle view of Salzburg and the river Salzach for dessert
Für alle, die hier neue Beiträge vermissen: schauen Sie doch mal in 'unserem' Forum in XING vorbei - dort besteht seit langem eine HDS-Gruppe, mit vielen hunderten Beiträgen und Kommentaren. Dort können Sie nicht nur lesen, sondern sich (als Mitglied) auch aktiv beteiligen und austauschen. Die Mitgliedschaft ist gratis: http://www.xing.com/group-10785.17eb25
Schon wieder gibt es eine kleine Gruppe neuer Analytiker - diesmal im Norden Deutschlands. Wir haben in Hamburg einige wirklich überzeugend gute Professionals 'gekürt' und gratulieren nochmals sehr herzlich:
Neue Analytiker Die Iden des März haben uns eine ganze Reihe neuer Analytiker beschert, herzliche Gratulation und viel Erfolg!
Monika Muhr Mag. Stephanie Mayer Roswitha Schön Mag. Lotte Sommerer Tassilo Tanzer Ludwig Geppert Lielo Chalaupek Gabriele Unterhofer Elisabeth M. Klingmann Dr. Nora Kalla-Kornfeld
Ausbildungszyklus - Ilse Sendler
Stufe 2, der nächste Schritt zur Analytikerausbildung ist abgeschlossen und hat den Studenten 2 weitere der erfahrenen deutschsprachigen Lehrerinnen in der HD Schule Wien vorgestellt: Margit Müller, (unter anderem) Expertin für das Thema 'Transite' und Marie-Luise Kreisz mit ihrem Lieblingsthema 'Partnerschaft' haben diese Stufe unterrichtet. Passend zum Thema haben wir auch die 'Sitzordnung' geändert, und ganz offensichtlich war die Erweiterung des riesigen HD Wissens wieder eine recht vergnügliche Angelegenheit:
Stufe 1 ist soeben zu Ende gegangen und war für mich eine wunderbare Bestätigung meiner langjährigen Empfehlung, die einzelnen Stufen doch bei verschiedenen Lehrern zu machen. Es war der größte Kurs in der 'Geschichte der HD Schule' und die standing ovations am Ende hat sich Martin Grassinger wirklich verdient. Keine Sprachgruppe der HDWelt hat derart gute und viele Lehrer wie wir - es ist IMMER eine Bereicherung, auch diesen Aspekt der Individualität und Vielseitigkeit zu nutzen. Die eigene Einzigartigkeit lässt sich doch sicher besser entwickeln, wenn ich aus vielen verschiedenen Quellen schöpfen kann...
Wir machen im diesem Sinne weiter, Stufe 3 wird im Herbst 2010 von Martin Grassinger unterrichtet. Auch für diesen Kurs gilt natürlich: Wiederholer zahlen den halben Preis. Damit können sich auch 'alte' Studenten und Analytiker updaten und mit den neuesten Feinheiten und Einzelheiten vertraut machen.
Der erste Kurs der diesjährigen Sommerschule war: Sexualität & Partnerschaft. Ein Thema, das ja mit Sicherheit jeden betrifft und bewegt, und in dem wieder einmal viele weitere Aspekte unserer genialen Körpergrafik durchleuchtet - und erleuchtet - wurden. Peter Schöber hat - wie immer - aus dem Vollen geschöpft und dafür gesorgt, dass die Readings dieser Analytiker wieder einen Schritt weiter führen können, wieder viele zusätzlichen Feinheiten verstanden und integriert werden können.
Teil 2 - Sommerpenta im supernetten Kreis eines funktionalen Pentas haben wir gemeinsam und vergnüglich viele verschiedene HD Details der Teilnehmer erforscht. Die Hauptthemen und Typen das HDS waren alle vertreten (Generator und Projektor, linke, rechte und Juxtaposition Profile etc. etc.) und damit konnten wir eine weite Reise in unsere Verschiedenartigkeit und Einzigartigkeit antreten. Für mich persönlich war es eine neue und sehr bereichernde Erfahrung - die ich beim nächsten mal sehr gerne wieder anbieten werde. Monika Collins - die Dame in rot im Vordergrund - hat davor auch noch ihre Analytiker Lizenz erworben. Wir gratulieren sehr herzlich und freuen uns über berliner Verstärkung!
Alok Diaz del Rio hat Teil 3 der Sommerschule unterrichtet - Die Heldenreise der Projektoren - und hat damit einen unschätzbaren Beitrag zum Verständnis dieses Typus geleistet. Im Online Radio werden in nächster Zeit einige Kommentare - auch und besonders von anwesenden Projektoren - zu hören sein, und wir werden diesen großartigen Kurs demnächst auch auf CD verfügbar machen.
Gleich im Anschluss läuft nun Rave Psychologie 3 (Foto), ebenfalls in einer höchst beeindruckenden Tiefe. Was mir dazu immer wieder einfällt: - wer sich mit HD ernsthaft beschäftigt, hat es den Rest seines Lebens interessant - zumindestens!!!
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Es gibt auch wieder neue Analytiker, diesmal mit einem besonderen Schwerpunkt aus der Steiermark. Wir gratulieren sehr herzlich und freuen und über die Unterstützung:
Das deutschsprachige Human Design hat noch weitere Unterstützung erhalten: 6 neue LD Lehrer können ab sofort die Basisarbeit vorantreiben!
Ulrich Haberschek, A Anne Hausser, D Heidi Keller-Jörg, CH Dr. Meta Raunig-Hass, A Renke Söth, D Karin Staudner, A
Wir gratulieren sehr herzlich und freuen uns auf viele Vorträge und Kurse.
Also – Überleben ist ein Spaß und Leben ist ernst - Ra Uru Hu (HDVC Update 2001)
Es ist eine uralte Debatte, die klassische Dualität – Komödie und Tragödie. Da haben wir die sprichwörtliche Bananenschale: der eine rutscht darauf aus und baut einen tragischen Sturz, und der andere schaut zu und kann nicht anders als lachen. Sind es nur verschiedene Seiten, die alle der gleichen Wurzel entspringen, wie so oft schon angedeutet wurde? Das Design mit seiner mechanischen Bertachtungsweise sieht die Prozesse als getrennt und einzigartig an, mit verschiedenen Ursprüngen und nur einer Gemeinsamkeit: nämlich der Angst!
Die Komödie ist eine Überlebens-Reaktion und hat ihren Ursprung im Milz-Zentrum. Dieses Zentrum ist der Sitz unserer Urängste, von denen die persönlichste und stärkste die Angst um das eigentliche Überleben ist. Sein ist eine Erfahrung von Leben und Sterben, und zu den meisten Zeiten in der Geschichte der Menschen waren die Bedrohungen für Leben und Leib unzählig. Es ist genau diese Angst um das Überleben, die als Antrieb für das Bewusstsein fungiert hat. Wie oft ist man schon lachend von einem gefährlichen Unfall weggegangen? Der kichernde Überlebende ist die uralte Antwort darauf, dem Tod ein Schnippchen geschlagen zu haben. Der Zuschauer der Bananenschalen Geschichte schämt sich vielleicht dafür, über den Schmerz eines anderen gelacht zu haben, aber mechanisch gesehen war es die richtige Reaktion. Der kichernde Überlebende ist froh, dass es nicht ihn erwischt hat, und sehr oft entsteht daraus das Gelächter.
Der Ursprung der Tragödie, des Weinens ist das Solar Plexus Zentrum. Die Tragödie ist auch eine Reaktion: die des Überlebenden auf den Preis des menschlichen Erfahrungsweges. Die Angst, die hinter der Tragödie steht, ist die Angst vor dem Schicksal. Die Tragödie schwimmt auf der emotionalen Welle von Sehnsucht und Erwartung. Mensch zu sein bedeutet ebenso zu versagen und zu stolpern wie auch zu triumphieren. Die auf der Bananenschale ausrutschen, bejammern ihr Schicksal und weinen über die Grausamkeit des Lebens. Das Solar Plexus System ist zutiefst empfänglich für die Qual in Form zu sein.
Was wir Komödie und Tragödie nennen sind mentale Konzepte aus den kollektiven Prozessen des Ajna Zentrums. So gesehen ist die Komödie logisch und die Tragödie abstrakt. Es ist wichtig zu verstehen, dass „Milz-Wesen“ ihre Lebenserfahrungen viel eher mit Humor betrachten können als „Solar-Plexus-Wesen“, die ihre Erfahrungen eher ernst nehmen. Das ist aber keine moralische Unterscheidung! „Milz-Wesen“ halten emotionale Wesen oft für zu ernst, und die emotionalen halten die „Milz-Wesen“ für gleichgültig – und einer predigt dem anderen. Das ist ein alter Scherz und er wird erst verklingen, wenn der Solar Plexus in den kommenden Jahrhunderten transformiert wird, wenn der Weg der Erfahrung mit Bewusstheit ausgestattet werden wird.
Gelebtes PHS bei Neugeborenen - Elke Auernig-Gerngroß
Eine meiner Kundinnen hat im Juni einen Sohn geboren. Er ist ein Milzmanifestor mit dem Kanal 21- 45 und hat auf seiner Designsonne eine rechte 6. Farbe. Nun, nachdem ich auch eine rechte 6. Farbe bin, wusste ich was hier zu tun ist. Ich sagte ihr Sonnenlicht schadet ihm, und sie solle ihn möglichst abgedunkelt stillen.
Nachdem Sebastian, wie viele Babys, an einer Neugeborenen Gelbsucht litt, legten sie in unter UV-Licht.
Sie rechneten nicht mit der Auswirkung eines Milzmanifestors. Sebastian schrie wie am Spieß UND drehte sich am zweiten Tag seines Erdenlebens eigenhändig... vom Bauch auf den Rücken. Nachdem sein Vater als Arzt in diesem Krankenhaus arbeitete durfte er den Inkubator sofort verlassen, und seine Gelbsucht ohne UV-Lampe auskurieren.
Gestern waren alle drei bei mir zur Massage und haben mir diese Geschichte erzählt.
Ich finde sie so toll, dass ich sie gerne mit anderen HUMANDESIGN- FREAKS teilen möchte..
Es ist mir eine besondere Freude Ihnen hier unseren neuen Lehrer Trainer vorstellen zu können:
Peter Schöber, einer der (dienst)ältesten HD Lehrer und weit über das deutschsprachige Human Design hinaus bekannt, wurde von Ra Uru Hu zum Lehrer Trainer ernannt. Eine Qualifikation, die ihm mit Sicherheit bestens entspricht - wie viele seiner zufriedenen Schüler (und in der Zwischenzeit auch Analytiker) bestätigen können.
Wir gratulieren sehr herzlich.
Demnächst erscheint im IBERA Verlag auch sein 2. Buch über die Typen. Wir halten Sie am Laufenden!
Unsere Kursempfehlungen
Rave Psychologie Ausbildung, Jahr 2 mit Alokanand Diaz del Rio live, deutsch 2010
ARCHIV (unsere Beiträge wandern regelmäßig hier ins Archiv, damit Sie in der Zeitung immer die aktuellen Themen finden)
Transitvorschau Jahreswechsel - Peter Schöber
Die Monate Dezember und Januar stehen unter einer selten konstanten Himmelsqualität: d.h. von allen betrachteten Faktoren wechselt einzig Jupiter im Laufe beider Monate seine Position.
Darüber hinaus finden wir ein eindeutiges Hauptthema, das alle Menschen betrifft: durch den Nördlichen Mondknoten im Tor der Annäherung (1) und Neptun im Tor der Umwälzung (2) steht nämlich eine sogenannte Definition am Himmel, also eine lebendige Qualität die nun auch in jedem einzelnen Menschen vorhanden ist.
Die erste Auswirkung dessen besteht darin, dass es mehr Druck und mehr Emotion gibt. Der Druck ist hauptsächlich jener der materiellen Existenz und bei den Gefühlen geht es ganz stark um das Thema der Zugehörigkeit und der Bindung im weitesten Sinne des Wortes. Letztlich steckt in dieser Definition das Thema, dass die Befriedigung unserer Grundbedürfnisse irgendeine Zughörigkeit erfordert, diese aber nur zustande kommt, wenn es die Möglichkeit für einen wechselseitigen Austausch gibt. Hart formuliert: wer nichts zu bieten hat, kommt auch nirgends rein.
In diesem Kanal steckt aber auch eine große Hoffnung: er bringt nämlich die Qualität der Feinfühligkeit. Diese Feinfühligkeit bedeutet die Möglichkeit zu spüren, was die anderen brauchen, also einen Zugang zu den tatsächlichen Bedürfnissen aller, die jeweils dazu gehören. Dadurch kommt es wesentlich leichter zu einem gelingenden Austausch und damit zu einer grundlegenden Zufriedenheit im jeweiligen Stamm. Am Beginn eines solchen Transits ist allerdings damit zu rechen, dass zuerst einmal all das auftaucht, was diesem Anspruch nicht genügt.
Die zweite wesentliche Komponente des Transitfeldes hat mit der Vergangenheit zu tun: der Südliche Mondknoten aktiviert das Tor des Rückzugs, (3) der Geheimnisse und der Offenbarung. Damit ist angedeutet, dass wir in dieser Zeit privat wie kollektiv Zugang zu bisher verborgenen Informationen erhalten werden, die uns ein neues oder zumindest verändertes Bild der Vergangenheit bescheren werden. Für viele Menschen beginnt damit das Ende eines grossen persönlichen Zyklus von mindestens 10 Jahren Dauer, in manchen Fällen handelt es sich aber auch um Zyklen die 20 Jahre oder länger gedauert haben.
Dieses Thema wird auch durch Saturn angesprochen, der eine mentale Qualität aktiviert. (4) Dabei geht es genau um die Herausforderung den Sinn der Vergangenheit zu erkennen – was zwei Dinge mit einschließt: ein Zyklus muss zu Ende sein und es muss Dinge geben, die schwer oder schmerzlich waren, bei denen es also nicht einfach ist, einen Sinn zu finden.
Uranus steht nach wie vor im Tor der Anmut. (5) Dabei handelt es sich um eine emotionale Qualität, die in den Kanal der Feinfühligkeit hereinwirkt: ich bin in der Stimmung für Feinfühligkeit oder ich bin gar nicht in der Stimmung für Feinfühligkeit wäre dann die daraus hervorgehende Polarität. Darüber hinaus bewirkt Uranus aber auch eine deutliche Betonung des akustischen Feldes und eine allgemeine Offenheit dafür, Neues zu hören.
Jupiter nun bringt verschiedene Noten ins Spiel. Zu Beginn des Dezember aktiviert er den Druck, die persönliche Wahrheit zu finden. (6) Dies kann phasenweise äußerst unangenehm sein und fast zu einer Art Besessenheit mit einer bestimmten Frage führen. Am 21.12. wechselt Jupiter dann das Tor und aktiviert das Kernthema des materiellen Drucks. (7) Dies deutet leider darauf hin, dass viele Menschen gerade während der Weihnachtstage unter spürbarem existentiellen Druck stehen werden. Dies kann die Finanzen ebenso betreffen, wie z.B. das Alleinsein.
Diese Phase dauert allerdings nur kurz, denn bereits am 15. Januar geht Jupiter in ein sehr spezielles Tor, nämlich jenes, das im genetischen Code dem einen und einzigen Startsignal entspricht. (8) Damit einher geht in jedem Fall der tiefe Einschnitt, der Aufbruch und in manchen Fällen auch ein gründliches Ausmisten der Vergangenheit.
Pluto schließlich aktiviert das komplexeste Tor der gesamten Körpergraphik: das Tor von Selbstliebe und Selbsthass. (9) Dabei geht es letztlich um die unausweichliche Entscheidung, zu uns selbst zu stehen oder eben nicht – d.h. Fortschritte in unserer Integrität zu machen oder Fortschritte in unserer Degeneration. Das wird auch weiterhin dazu führen, dass wir beeindruckende Beispiele von Mut und Integrität beobachten dürfen, aber auch viele Zusammenbrüche z.B. durch unvermutete Krankheiten sehen werden sowie Menschen, die sich endgültig ihrem Nichtselbst zuwenden. Die Spreu trennt sich vom Weizen.
1) Nördlicher Mondknoten in Tor 19 (Die Annäherung) von 13.11.08 – 26.3.09 2) Neptun in Tor 49 (Die Umwälzung) von 24.1.09 – 27.2.09 3) Südlicher Mondknoten in Tor 33 (Der Rückzug) von 13.11.08 – 26.3.09 4) Saturn in Tor 47 (Die Bedrängnis) von 16.10.08 – 26.3.09 5) Uranus in Tor 22 (Die Anmut) von 6.7.08 – 13.3.09 6) Jupiter in Tor 61 (Innere Wahrheit) von 24.11.08 – 20.12.08 7) Jupiter in Tor 60 (Die Beschränkung) von 21.12.08 – 14.1.09 8) Jupiter in Tor 41 (Die Minderung) von 15.1. – 7.2.09 9) Pluto in Tor 10 (Das Auftreten) von 8.12.07 – 17.1.2010
Das vierte Viertel - Ilse Sendler
Den Abschluss der Viertel bildet das Thema ‚Mutation’ im Viertel von Sirius, das die Hexagramme 1 bis 19 beinhaltet. Alles kumuliert also hier, die Entwicklung des Denkens (Initiation), die Fähigkeit mit der Materie umzugehen (Zivilisation) und unsere Erfahrungen mit Beziehungen (Dualität) stellen die Basis für eine Veränderung dar. Wie umfassend dieser Schritt ist, zeigt sich auch darin, dass wir hier Hexagramm 1 finden – die Kreativität, der aller erste Entwicklungsschritt, führt dennoch erst am Ende zu einer Mutation. Weit ist der Weg! Und individuell!
Die Hälfte der Hexagramme gehören zu den individuellen Schaltkreisen (Wissen und Integration), ebenso wie der einzige hier gebildete Kanal (34/10 – Zu den eigenen Überzeugungen stehen). Veränderung ist kein kollektives Anliegen, und auch der Stamm sucht immer nach Stabilität und Sicherheit. Um die Evolution voranzutreiben, um etwas Neues zu erschaffen, müssen die gewohnten Bahnen verlassen werden, muss sich ein individueller Affe aufrichten und vom Baum klettern... Dazu braucht es Kraft und den Mut – zehn der sechszehn Hexagramme stehen in einem Motor, und wer seinen Überzeugungen folgt, ist oft allein unterwegs.
Es zeichnet sich ein klares Bild ab, welche Qualitäten nötig sind, um echte Veränderung herbeizuführen: es braucht viel Druck (sechs Tore aus dem Wurzel-Zentrum): Lebenskraft, eine Kämpfernatur, Ehrgeiz, die Kraft mit Beschränkungen umzugehen, Ansprüche und Fantasie (58, 38, 54, 60, 19, 41). Aber auch Druck auf der intellektuellen Ebene – aus Tor 61 – Druck um hinter die Rätsel und Geheimnisse zu kommen, sonst könnte man ja alles gemütlich beim Alten belassen.
Fast alle Ebenen/Schaltkreise sind angesprochen: ein individuelles Verhalten (10) wird gut vom ganz materiellen Willen für Manipulation (26) unterstützt – um das Kollektiv von eigenen Überzeugungen zu überzeugen, muss man oft ein bisschen tricksen! Das ganze logisch detailliert geplant (9) und regelmäßig ausgeführt (5), bereichert mit abstrakten Ideen (11) und einzigartigen Einsichten (43), mit viel Potenz (14) und Kraft (34) kreativ umgesetzt (1) – und schon haben wir die Zutaten für Mutation! Gut durchmischen und 24000 Jahre in den Backofen! Anhand solch simpler Bilder erscheint mir die Suche nach der alles umfassenden, einfachen Weltformel immer verständlicher – das Leben an sich ist eigentlich einfach, nur die Neben- und Detailthemen bringen manchmal ein bisschen Verwirrung dazu.
Und auch in diesen großen Überschriftsthemen lohnt sich der Blick auf die persönliche Ebene: meine Sonne steht im 1. Viertel, meine Erfüllung liegt also auf der mentalen Ebene. Trotzdem stehen acht meiner Aktivierungen in diesem 4.Viertel, und ich ‚habe’ auch 34/10, den Kanal dieses Viertels. Was ich mir ausdenke (guter Witz – mein Kopf und Ajna sind völlig offen!), die Überzeugungen, von denen mich keine zehn Pferde abbringen können, haben also auch das Potential für Veränderung, sind mein kleiner Beitrag zur Evolution und Mutation – mal sehen, ob sich das noch herumspricht....!?
Das dritte Viertel - Ilse Sendler
Bei meiner Reise um das Rad komme ich nun zur 3. Station: im dritten Viertel der Hexagramme wird es so richtig menschlich: es dreht sich um Sex, Erfolg, Sinnfinden und um Angst. Es ist das Viertel der Dualität, das Jupiter, der ja auch der große Vergewaltiger ist, zugeordnet wird. Hier finden wir die meisten Definitionen, als Ausdruck der grundsätzlichen Gegensätzlichkeit und Beziehung zwischen den Polen: Yin >< Yang, männlich >< weiblich. Und auch die 3 Definitionen bilden einen Gegensatz, eine einfache Spaltung. 59-6 und 29-46 der Erfolg der Fruchtbarkeit als den einen Pol, und 64-47 der (Druck des) Mind als den anderen Pol.
Hier beginnt die Entwicklung der Sexualität, die untrennbar mit dem abstrakten Prozess (des Sinnfindens) verknüpft ist. Kreuze aus diesem Viertel (Persönlichkeitssonne) sind sozusagen die ‚Dünger’ der Menschheit. In Zukunft, wenn die menschliche Fortpflanzung zunehmend auf Schwierigkeiten stößt, werden diese Themen noch enorm an Bedeutung dazugewinnen.
Hier zeigt sich auf einen Blick, warum bestimmte Themen immer gemeinsam auftauchen: unsere Fruchtbarkeit (59-6) hat mit Erfolg zu tun (29-46), genetisch wie persönlich, und kann doch nur dann erfolgreich sein, wenn wir darin einen Sinn erkennen (64-47). Und ist es nicht eigentlich zum Lachen, dass darüber hinaus hier ALLE Milztore zu finden sind? Sex ist/macht gesund, Erfolg spürt sich gut an, den Sinn zu verstehen befreit und erhebt – bzw. der Mangel an diesen Dingen schadet unserer Befindlichkeit ganz offensichtlich. Und was steht hinter den Toren der Milz, hinter unserem Wohlbefinden? Die Angst. Warum fürchten wir uns also vor sexuellem Versagen? Warum macht ein Misserfolg Angst? Wieso ist es so bedrohlich, etwas nicht zu verstehen? Weil alle diese Themen zum gleichen Viertel gehören, weil diese Verknüpfungen genetisch in uns eingebaut sind.
Und dazu auch noch eine sehr philosophische Betrachtung: alle sieben Milztore stehen nebeneinander: 18, 48, 57, 32, 50, 28 und 44. Angst ist also eigentlich eine Richtung, sie kommt gebündelt von einem Ort, von einer Stelle des Universums. Vielleicht könnte man Angst ganz leicht überwinden, wenn man einfach seine Position ändert!? Und auch wenn uns ein Verlassen unserer fraktalen Linie, unseres Raumschiffes, der Erde, nicht wirklich möglich ist, so sehe ich in einer Änderung der Haltung doch eine unschätzbar wichtige Voraussetzung für eine (fruchtbare, erfolgreiche und sinnvolle) Auseinandersetzung mit der Angst.
Die restlichen drei noch nicht erwähnten Tore passen auch wieder besonders gut in die Geschichte: 4, 7 und 40. Die Auseinandersetzung mit all diesen vielfältigen Themen und die Überwindung der Angst liefert viele Antworten (4), bringt Führungsqualität (7) und macht einsam (40). Einsam aber hier ganz konkret im Sinne von ‚Befreiung aus dem Lebenskampf’, und nicht als Gefühlsduselei.
Kann man hier nicht die Geschichte der Menschheit an sich genauso wie jedes einzelne, persönliche Schicksal herauslesen?
Das zweite Viertel - Ilse Sendler
Die Reihenfolge der Hexagramme im Rad als zeitliche Abfolge der Evolution betrachtet, ist auf jeder Ebene äußerst aufschlussreich. Im letzten Artikel habe ich mir ein paar Gedanken zum ersten Viertel (Initiation) gemacht, heute folgt das Viertel der Zivilisation.
Mit einem sich entwickelnden Verstand tauchen völlig neue materielle Bedürfnisse auf, es regiert nicht nur mehr der Instinkt, sondern wir lernen die Natur zu gestalten und zu formen, wir beginnen, Zivilisationen zu bauen. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass wir hier ALLE Tore des Kehl-Zentrums finden. Dies ist die Zeit der Umsetzung, der Manifestation, in all ihren Ausprägungen.
Die Tore dieses Viertels ergeben aber keinen einzigen Kanal, es handelt sich allein für sich gesehen nur um ein Potential, allerdings ein unendlich vielseitiges, das auf allen möglichen Ebenen angeschlossen werden kann. Das Thema einer Zivilisation ist also wirklich ganz eindeutig: das Schaffen, Errichten, Aufbauen, Verwirklichen, Umsetzen... – über Jahrtausende hindurch, bis man sich dann langsam dem 3. Viertel nähert, in dem wir uns der nächsten großen Herausforderung stellen – dem Gegenüber, dem Anderen – im Viertel der Dualität.
Die restlichen Tore in diesem zweiten Viertel, die ‚Ergänzungen’ der Kehl-Themen, schreiben auch wieder interessante Geschichte: um etwas zu verwirklichen und zu manifestieren, müssen wir stillhalten und uns konzentrieren (52) können, aber auch mit aller Kraft erste, neue Schritte setzen (53), was insgesamt eine ziemliche Provokation (39) darstellen kann. Dann gehört die individuelle Fähigkeit dazu Energie aufzunehmen, zu empfangen (2), um sie danach in die verschiedenen Richtungen lenken zu können. Das Timing dabei ist extrem (15), Zivilisationen kommen und gehen in Schüben, sie werden nicht zwischen 8.00 und 16.00 Uhr gebaut (und ob es im Viertel der Dualität dann regelmäßige Kaffeepausen gibt, ist auch mehr als fraglich!).
Diese ersten beiden Viertel gemeinsam betrachtet zeigen, welche grundsätzlichen Themen nach so einer Hälfte eines kosmischen Jahres im Gange sind: vom Typ her ist ‚es’ ein manifestierender Generator, der Nägel mit Köpfen macht (Reifung, 53-42), mit reichlich emotionalen Aktivierungen, launisch und romantisch (39-55, 12-22), ein Hans Dampf (36-35), der viel Willenskraft und materiell ausgerichteten Wettbewerbssinn (51-25, 21-45) mitbringt, und durchaus schon imstande ist, aus seinen Erfahrungen (sind ja immerhin rund 10.000 Jahre!) zu lernen (13-33).
Diese ganze Betrachtungsweise wird allerdings unendlich kompliziert, wenn man bedenkt, dass die Schritte der Evolution natürlich von 1 bis 64 ablaufen, die Abfolge im Rad aber eben eine ganz andere ist. Diese beiden gleichzeitig ablaufenden Entwicklungen treffen im Jahr 2027 zusammen: der 55 Schritt der Evolution beginnt zur gleichen Zeit wie die Aktivierung von Tor 55 durch die Erdachse – und die meisten von uns werden hoffentlich noch dabei sein!
Das erste Viertel - Ilse Sendler
Manchmal brauche ich ein bisschen Abstand von den Tiefen und Details eines Charts, und dann ende ich meist in den Tiefen und Details der großen Überschriften. Eines meiner absoluten Lieblingsthemen sind die Kreuze, und damit natürlich auch die 4 Viertel.
Die Erdachse steht jetzt (bis 2027) in Tor 37, was wiederum zum ersten Viertel, dem Viertel der Initiation gehört. Die Evolution beginnt in diesem ersten Viertel. Mit der Entwicklung des Verstandes haben ‚wir’ begonnen, uns von den Tieren zu unterscheiden. Und es ist eindeutig unser Verstand, der die Menschheit als Ganzes dorthin gebracht hat, wo sie jetzt ist. Wenn wir das Universum als einen sich entwickelnden ‚Organismus’ betrachten, ist die Erde das Ajna-Zentrum dieses ‚Organismus’, wir sind Bewusstheit in Form, angeblich (leider!) die einzige, alles andere ist Bewusstheit ohne bzw. außerhalb von Form.
Schauen Sie sich dieses Viertel doch einmal nur vom Aspekt des Verstandes her an: der einzige Kanal, der hier gebildet werden kann, ist 51-25, die Einweihung, der Wettbewerb. Es ist nicht schwer zu sehen, welche Rolle der Wettbewerb in der Evolution spielt – ich will besser sein, ich will als erster an dieser Quelle sein, ich baue mir das beste Nest... – und schon muss ich mir was einfallen lassen und die grauen Zellen sind aktiv. Das funktioniert auf jeder Ebene, selbst Einzeller können auf veränderte Bedingungen reagieren und sich etwas ‚einfallen’ lassen.
Die beiden Tore des Ajna-Zentrums, die sich in diesem Viertel befinden sind 24 und 17. Es braucht ein individuelles Rationalisieren (24), eine Begriffsbildung, bevor der Denkprozess in Gang gesetzt oder fortgeführt werden kann, und daraus entsteht dann schnell eine Meinung (17). Ob diese Meinung irgendwann einmal dem Kollektiv zugute kommt, hängt davon ab, ob sie die Energie auftreiben kann, um durch- und ausgetestet zu werden und sich bewährt. Der logische Prozess ist mühsam, die ganze süße Kraft sitzt auf der anderen Seite. Der Druck und Antrieb für diese ganze Denkarbeit kommt ebenfalls von der logischen Seite: auch Tor 63 befindet sich in diesem Viertel. Der Zweifel, die Frage, ob das denn nun wirklich richtig sein kann, nagt seit Anbeginn unserer Zeit – und wird auch bis ganz zum Ende erhalten bleiben. 63 und 64 sind ein einziger Schritt in der Evolution, der letzte, einer, der lange nach dem materiellen Leben stattfinden wird. (Wir zweifeln nicht nur solange wir denken können, sondern auch noch darüber hinaus!)
Die Entwicklung des Ajna-Zentrums ist von den Schritten der Evolution her gesehen längst abgeschlossen (auch wenn das schwer zu glauben ist, so wie wir unseren Intellekt im allgemeinen einsetzen....). Der letzte Schritt, Tor 47, liegt Jahrtausende zurück, wir befinden uns jetzt (bis 2027) im 54. Schritt. Ein Blick auf die anderen Tore des Viertels gibt aber vielleicht einen Hinweis, warum im Verstand so viele Irrwege mit eingebaut zu sein scheinen: hier sitzen u.a. auch unsere Prinzipien (SEHR emotional!), unser Verlangen (NOCH emotionaler!) und die Fülle der Gefühle (gibt es eine Steigerung?) – bezeichnenderweise unmittelbar hintereinander, und falls das immer noch nicht reicht, kann dieses Viertel noch mit dem Tor der Krise aufwarten. Und Sie wollen kühlen Kopf bewahren?
Jeden Dienstag um acht kommt meine Hausperle und wischt und putzt und bügelt, dass es die reine Freude ist. Da sie eine studierte Hausperle ist, führen wir zwischendurch auch alle möglichen heiteren Gespräche, aber im Grunde ist es ihr eindeutig lieber, wenn ich ruhig beim Computer sitzen bleibe, denn dann verwandle ich nicht sofort alles wieder in Chaos. Wer meine Wohnung betritt, kann dem HD nicht entgehen: Charts, Bücher, CDs, Notizen... soweit das Auge reicht. Und so hat es nicht lange gedauert, bis sie mich genauestens darüber ausgefragt hatte, und die nächsten Putztermine mit einem Reading gegenverrechnet wurden. Die Geburtszeit wurde bei Frau Mutter erfragt – die sollte es ja schließlich wissen, und schon ratterte der Drucker los: da schau her! Ein Juxtaposition Kreuz. Sie blühte auf. Endlich jemand, der eine plausible Erklärung für ihre Sturheit lieferte, der bestätigte, dass sie anders als die anderen war, der ihr viele so bekannte Eigenheiten zeigen konnte und ihr half sie zu akzeptieren. Ein neuer HD Fan war geboren. Die Sache mit dem fixierten Schicksal war nicht ganz so klar und offensichtlich – aber wer kann das schon beurteilen? Viele Wochen lang beobachteten wir neue Einzelheiten, und ich gab schnell auf ihr vorzuschreiben, wie sie etwas am besten tun sollte – das ist bei diesem Profil ja wirklich kein Thema.
Dann kam die Ernüchterung: die liebe Frau Mutter hatte doch nicht recht gehabt, die Geburtszeit war nicht 8.30, sondern 20.30 – ein kleiner, feiner Unterschied, und die Juxtaposition verwandelte sich in eine stinknormale 5/1. Wir schauten uns die Unterschiede an (viele waren es zum Glück nicht), sie hatte in der Zwischenzeit schon einiges gelesen, ihrem Interesse tat es keinen Abbruch, aber eine kleine Enttäuschung blieb doch...
Das war vor ca. einem halben Jahr. Letzten Dienstag um acht trudelte sich einigermaßen aufgeregt ein: sie hatte – mitten in der Kletterwand – einen Herren kennen gelernt (nähere Details bekam ich keine zu hören), und der entpuppte sich als gleich alt. Und zwar ziemlich genau gleich alt, nämlich nur um 12 Stunden älter...
Ich mache ja oft Readings für Leute, die ich gar nicht kenne, aber ein Reading für jemanden, den ich nicht nur nicht kenne, sondern der auch gar keines bestellt hat – und es dann plötzlich von jemand anderem ‚geborgt’ bekommt – das ist doch sicher eine Seltenheit, die wiederum nur einem Juxtapositionskreuz passieren kann. Falls Sie also ein Beispiel für fixiertes Schicksal suchen – bitte sehr, Sie können es gerne zitieren!
PHS ist ganz sicher die nächste Ausbildung die ich auf-suchen werde. Im Gegensatz zu meinen großen Vorlieben, mir etwas zu Essen zu machen in meinem gemütlichen Zuhause, selbstverständlich erst, nach 10km Power-Walking mit einem manifestierenden Generator, mit denen bin ich immer schneller, hi,hi,.......... den ich mit vielen un-er-fragten Informationen beschenke und wenn dann mein offener Mind denkt, dass mein offenes Sakralzentrum damit zufrieden ist wieviel Arbeit ich im Vorfeld erledigt habe, so sind'se die Projektoren!
Ich esse wie ein etwas zu rund gewordener Generator, "erst die Arbeit und dann das Vergnügen", wunder mich auch tüchtig, warum ich immer dicker werde obwohl ich kaum was esse, Mensch! Nun erfahre ich, dass es gemäß meiner PHS-Analyse absolutes Gift für mich ist, allein, für mich gemütlich, in meiner Wohnung zu essen. Obwohl ich, wie ich finde, das doch nun wirklich verdient habe, nachdem ich mich schon den halben Tag aufgeführt habe wie ein Energie-Typ, oder??? Statt dessen muss ich zu meiner großen Empörung ;-)) hören, dass ich, also mein Körper, am allerbesten in einer nervösen, Hilfeeeee, Umgebung meine mir einverleibte Nahrung zu mir nehmen sollte und das am besten radikal, also sofort! Hilfe, wo geh ich nur hin? Mein Bäuchlein macht immer so wilde Geräusche, wenn ich in einer nervösen Umgebung esse, und jetzt weiß ich, sind also sicher nur die Begleitumstände für die gesunde Verstoffwechselung. Und dann kommt auch noch die Empfehlung für trockene Umgebung dazu, wisst Ihr was es bedeutet in Münster, in Westfalen zu leben? und ich bin erst vor zwei Jahren in die feuchte Wohnung gezogen. Trockenheit braucht mein Körper! Und immer wenn trockene Bemerkungen meinen Mund, meist völlig absichtslos verlassen, denkt mein Köpfchen, "Mensch Claudi, das war jetzt aber nicht sensibel". Es ist also doch alles richtig an mir! Ich muss mich grad über mich selbst so ausschütten vor Lachen, es ist kaum auszuhalten. Ja, und das woll'n wir doch erst mal prüfen, 1/3 und noch eine Ausbildung, ist das herrlich! Für mein Fundament unumgänglich! Mein Resümee, kein Mensch sollte sich trauen, ohne nicht wenigstens eine Basis und PHS Analyse zu leben, man glaubt ja gar nicht was man alles falsch machen kann... in diesem Sinne einen herrlichen Tag !
Jeden Morgen kam die fleißige Ameise fröhlich zur Arbeit. Sie liebte ihre Arbeit. Hier verbrachte sie die meiste Zeit des Tages schwer arbeitend, immer ein Liedchen summend. Sie arbeitete fleißig vor sich hin. Der Generaldirektor, ein dicker fetter Käfer, stellte fest, dass es niemanden gab, der die Ameise beaufsichtigte. So konnte es nicht weitergehen! Er schuf einen Supervisor Posten und stellte einen Mistkäfer mit viel Erfahrung ein.
Die erste Sorge des Mistkäfers war, die Arbeitszeit zu standardisieren. Er erstellte hierzu verschiedene Reports. Bald darauf benötigte der Mistkäfer eine Sekretärin, die diese Reports vorbereitete. Man stellte eine Spinne ein, die ein Archiv einrichtete und Telefonanrufe entgegennahm. Und in der ganzen Zeit, arbeitete die Ameise froh und munter weiter, denn ihre Arbeit gefiel ihr und von Zeit zu Zeit summte sie ein Liedchen.
Der Generaldirektor war begeistert von der Arbeit des Mistkäfers, und fragte ihn nach grafischen Darstellungen und Zukunftsanalysen. So wurde es nötig, eine Fliege einzustellen als Helfer für den Supervisor. Sie kauften der Fliege ein Laptop, mit dem sie die Reports schön bunt gestalten konnte. Die fleißige Ameise summte schon bald kein Liedchen mehr, beschwerte sich, dass sie so viel Schreibkram auszufüllen hatte, anstatt zu arbeiten. Daraufhin beschloss der Generaldirektor, dass ein Administrator für die Abteilung, in der die Ameise arbeitete, her musste. Diese verantwortungsvolle Aufgabe wurde der Heuschrecke übertragen, die als erstes verlangte, dass man ihr einen speziellen Sessel kaufen solle. Natürlich brauchte sie auch ein Auto, einen Laptop und einen Zugang zum Intranet. Und selbstverständlich brauchte sie auch einen persönlichen Assistenten, die Kröte, die schon an ihrem alten Arbeitsplatz als Sekretärin für die Heuschrecke gearbeitet hatte.
Die Ameise sang nicht mehr. Sie wurde immer unruhiger und nervöser. "Wir müssen ein Gremium beauftragen, Daten für eine Studie über die arbeitende Gesellschaftsschicht zusammenzutragen und einen Bericht zu verfassen." Gesagt, getan. Die ausgesuchten Spezialisten machten sichgegen ein beträchtliches Entgelt sogleich monatelang an die Arbeit.
In der Zwischenzeit, stellte der Generaldirektor fest, dass die Abteilung, in der die fleißige Ameise munter vor sich hin arbeitete, nicht mehr den gleichen Profit wie früher erwirtschaftete. Er wandte sich an die Eule, eine Expertin in Sachen Betriebswirtschaft, die Tausende von Euro bekam. Sie sollte analysieren und diagnostizieren, was zu tun sei. Die Eule wirbelte drei Monate in allen Büros der Firma herum. Dann legte sie einen Abschlussbericht vor, der besagte: "Sie haben zu viel Personal, es sollten Stellen abgebaut werden."
Dem Expertenbericht der Eule folgend, entließ der Generaldirektor die Ameise, die immer so fleißig arbeitete und ihre Arbeit liebte. --------------------------------------------------- Ausblick - Wegblick - Überblick - Weitblick Ist unser Arbeitssystem tragfähig und wirtschaftlich? Was ist da los? Wer denkt darüber nach? Ist es besser eine Heuschrecke oder ein Mistkäfer zu sein, auch wenn unnütz?
Und was geschieht mit den fröhlichen, arbeitssamen Menschen?
Für rund 70% der Menschheit ist Arbeit das Leben. Was geschieht mit diesen Personen, wenn sie nicht fröhlich und motiviert arbeiten? Und was geschieht mit ihnen, wenn Sie für Ihre Arbeit nicht die Ihnen zustehende Lohn (für zumindest eine Stunde einen Lohn) bekommen und nicht in ihrer Arbeitszeit etwas befriedigendes, erfüllendes erschaffen können? Wie fühlen Sie sich bei dem was Sie tun und wo Sie sind?
Ich selbst gehöre zu jenen 70% der Bevölkerung, die sich über ihre Tätigkeiten definieren. Wenn ich frühmorgens aufwache ist die gesamte Energie da und ich kann sofort losstarten, mittlerweile gehe ich abends schlafen, wenn ich müde werde, benötige seither weniger Schlaf, wache früher von alleine auf und bin ausgeruhter. Ich bin glücklich über einen Teil dieses enormen Wissens zu verfügen und das HDS zu kennen.
Dank-bar-keit Claudia Dülberg
Im Zuge einer wiederholten, viel gehassten Auseinandersetzung mit meiner Tochter, Malena, Projektor, 5/1 emotionale Autorität, 18 Jahre jung, kommen mir tausende Erkenntnisse und Klarheiten die, so fühlt es sich immer wieder an, ALLES erklären, leider fällt es mir immer wieder schwer dies alles so schnell wie es da ist (offener Mind, offene Kehle) zu fixieren, da ist es auch schon wieder weg. Nun, diesmal werde ich es niederschreiben, vielleicht interessieren diese vielen Beobachtungen doch einmal jemanden. (Projektor,sprich wenn du gefragt wirst)
Meine Absicht ist es dabei so authentisch wie nur möglich zu bleiben, wobei sich wieder ein Gedanke einschleicht, wen das wohl ungefragt interessieren könnte ( Projektor 1/3, emotional, 63/4 das Tor des Zweifels). Viele, viele Bücher sind geschrieben worden, viele tausend Ansätze zur Beseitigung von Problemen mit sich selbst, Erklärungen dafür wie sie entstanden sind, Modelle etc. also viel Lesestoff und was ist mit der Tun-Ebene? Ich frage mich, wissen diese Menschen jetzt einfach nur mehr und was macht es so schwer all dieses Wissen auf die simple TUN-EBENE zu stellen? Kommt denn tatsächlich nur so wenige dahin zu erkennen das es wichtig ist Dankbarkeit zu sein und zu zeigen? Auf welchen Fundamenten (Profil 1/3) haben Menschen ihr Leben denn aufgebaut? Und dann beschweren sich alle, dass die Welt sich nicht für Sie aufopfert, manchmal hab ich das Erleben, das alles verkehrt herum läuft. Ist es nicht meine Aufgabe zu ergründen wofür, mit was, mit welchem Auftrag oder mit welcher Gebrauchsanweisung bin ich hier um dem Ganzen zu dienen und damit das Ganze mir?
Ich kann ich erinnern, als ich ein kleines Mädchen war, hab ich auf der Straße gern alte Menschen angesprochen die mit schweren Tüten beladen vom Einkauf kamen fast immer hab ich es nicht übers Herz bringen können sie nicht anzusprechen und zu fragen ob ich ihnen tragen helfen darf. Mein ganzes Leben hab ich immer Mitgefühl gehabt für die Menschen und ihr Leid, es reißt mir heut noch eher das Herz aus dem Leib wenn ich mit ansehen muss was alles geschieht, statt das ich mich umdrehe und meines Weges gehe. (G-Zentrum offen) Nun frage ich mich in all meiner Irritation, sollte ich dies unterlassen, als Projektor-Mädel sieht sowieso niemand meine Absicht, doch dann erlebe ich große Traurigkeit. (offenes G-Zentrum, wer bin Ich, wo ist meine Richtung)
Eine Freundin meiner Tochter die sich nicht mehr mit ihrer Mutter auseinander setzen wollte ist dann halt zu ihrem Vater gezogen „der sieht alles viel lockerer“, sagt sie, ja, klar sie hätte sich auch mit sich selbst und der Beziehung zu ihrer Mutter beschäftigen müssen, wer ist sie innerhalb ihrer Beziehung zu sich selbst und zu ihrer Mutter, ist da Dankbarkeit?
Was ist wenn Menschen anfangen täten sich zuerst einmal selbst darin zu üben, was sie sich von anderen wünschen, üben zu geben, aus Dankbarkeit, Dankbarkeit darüber, dass sie lernen dürfen dankbar sein?
Sommerschule 07
Kurs 1: The Mechanics of a Not-Sell Life mit Ra Uru Hu Ein toller Kurs mit allem Drum und Dran, zur Perfektion auch noch mit meist gutem Wetter. Nach dem Kurs gingen die spannenden und vergnüglichen Themen natürlich fast ohne Ende weiter...
Kurs 2 & 3: Farb/Ton/Basis & Neutrino Biversum mit Andrea Reikl-Wolf Verknüpfungen und Details, HD und Wissenschaft, Mystik und die Weltformel... Andrea bietet Vieles !
Kurs 4: Planetenschlüssel mit Martin Grassinger Lernen drinnen und rekapitulieren draußen...
...und eines der obligaten Lagerfeuer mit Sternenhimmel und Rotwein
Kurs 5: Sexualität mit Peter Schöber interessante Erkenntnisse, die an so manchem Abend sicher noch Erinnerungen hervorrufen werden...
Individuelle Ernährungsnachlese - Linda Köhler
Für einige von uns beginnt jetzt möglicherweise der große Verdauungsprozess des „Ernährungskurses“ von Ra Anfang Dezember 2006. Es sind zwar noch nicht exakt die berühmten 88° später, die die Dinge üblicherweise brauchen um einzusickern, quasi ins Konkrete hinein „geboren“ zu werden. Aber, es lässt sich schon einiges darüber sagen !
Wir erinnern uns: es gibt eine grobe Einteilung in 2 Ernährungsgruppen, die Nahrung auf sehr unterschiedliche Weise verdauen und damit dem Körper die benötigte Energie für alle Lebensprozesse zuführen. Entscheidend dafür ist die Farbe der Designseite im Chart.
Da sind einmal diejenigen unter uns, die von ihrem Verdauungssystem so angelegt sind, darauf zu achten was sie zu sich nehmen. Die zweite Gruppe bilden diejenigen, die so „gebaut“ sind bzw. darauf achten sollen, wie und unter welchen Umständen sie ihre Nahrung zu sich nehmen. Klingt einfach, ist es aber nicht. Schließlich sind die meisten von uns jahrelang konditioniert worden, und Konditionierung in der Ernährung ist sicher etwas, was schon durch die Familie sehr tiefgreifend passiert und darüber hinaus auch noch kulturell geprägt wird. Also ist es erstens sehr schwer, den Schalter umzulegen und zu sagen : „Ab heute esse ich nur mehr was mir schmeckt, aber – was schmeckt mir eigentlich?“ (betrifft alle mit einer 2. Farbe auf der Designseite) oder: ab jetzt wird nur mehr im Schatten gegessen, denn ich bin kein „Lichttyp“... Und zweitens: wie setze ich es um, lässt es sich beispielsweise wirklich auf die simple Aussage, „iss einfach warme Speisen“ reduzieren ?
Tja, wenn’s so einfach wäre ! Und die Verführung ist groß mit so scheinbar einfachen Verhaltensanweisungen alles verbessern zu können, auf einmal schlank und beweglich zu werden usw. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen und habe es nun an mir getestet, man soll sich für dieses Experiment Zeit nehmen und in aller Ruhe dieses Ernährungssystem im HDS testen. Nicht mehr und nicht weniger. Plakative Aussagen helfen nicht wirklich weiter.
Ich selbst bin vom Design her so angelegt, dass Essen in Ruhe stattfinden sollte (4. Farbe/3.Ton), damit der Verdauungsapparat gut funktioniert. Zunächst war mir das nicht so recht, denn eigentlich „dürfte“ ich nach der Beschreibung kein Buch lesen während ich esse, nicht fernsehen, Radio hören, die spannenden Geschichten meines Sohnes nicht hören und mich darüber beim Essen unterhalten. Restaurantbesuche sind sowieso verpönt, weil dort ja immer etwas los ist. Und so dachte ich: „Das kann es ja wohl nicht sein!“ Denn am Küchentisch vereinsamt in mich hineinmampfen mag ich auch nicht. Dadurch wurde nach anfänglichem Testen jedenfalls nichts besser, weder die Verdauung noch meine Laune.
Also habe ich den Bezugsrahmen vergrößert und meine offenen Zentren in den Test einbezogen: offener Solarplexus, Identität, Herz.
Ich begann zu differenzieren – das ist übrigens immer zu empfehlen – und die Beobachtung auf meine Essensumgebung, den Ort, die Atmosphäre, mein Gegenüber zu legen. Und da habe ich schon einige Dinge gefunden, die in das Schema – in mein Schema „in Ruhe essen“ – hineinpassen. Selbstverständlich bedeutet für mich „Ruhe“ eine Emotionalität in meiner Umgebung, die mich nicht aufregt, die mir angenehm und die nicht störend ist, mich nicht nervös oder unruhig macht. So habe ich herausgefunden, mit wem ich nicht essen möchte, welche Atmosphäre und Umgebung es braucht um mich beim Essen wohl zu fühlen. Und siehe da, es wirkt sich auf das Allgemeinbefinden aus, wenn man das über längere Zeit beobachtet und einhält.
Es heißt auch für mich nicht, dass ich auf keinen Fall Fernsehen darf, wenn ich esse. Es heißt einfach, dass ich mir keine Berichterstattungen aus dem Irak ansehen darf, wenn das Abendessen auf dem Tisch steht. Vielleicht klingt das jetzt auch alles etwas banal, aber es kann so entscheidend sein. Denn früher habe ich auf diese Dinge nicht geachtet, mit eben dem Unterschied, dass ich Aufregung und Unruhe mitgeschluckt habe, sie ungefiltert unbewusst in mich aufgenommen habe. So subtil und persönlich diese Dinge auch sein mögen, es scheint mir wichtig, dass viele von uns, die dieses Wissen jetzt exklusiv haben, es auch testen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes „am eigenen Leib“, jeder für sich und seinem Ernährungstyp entsprechend.
Natürlich stehe auch ich bei diesem Test erst am Anfang, es könnte daher schon möglich sein, dass ich eines Tages lieber wirklich allein essen möchte. Was man auf diesem Weg alles entdeckt, ist noch nicht sicher.
Dabei soll niemand vergessen, dass das eigene Chart das Maß aller Dinge ist, nicht nur die Farbe auf der Designseite. Und was noch wichtig ist – keine Verallgemeinerungen, keine Vergleiche mit anderen. Es gibt viele Millionen Menschen, die die gleichen Daten auf ihrer Designseite haben wie ich. Einem Teil wird es vielleicht wie mir gehen, ein anderer Teil wird in Abgeschiedenheit speisen, ein anderer erträgt dieses nicht oder jenes... Es geht einfach darum, was „Ruhe“ in diesem Zusammenhang individuell, dem persönlichen Chart entsprechend bedeutet.
Ich schreibe das alles, weil ich auf Grund von Gesprächen den Eindruck hatte, dass einige Menschen jetzt gerne wieder alles in die berühmte Schublade legen, alle 4. Farben ins Einzelzimmer setzen wollen oder sich selbst Zwängen unterwerfen, die bei genauerer Betrachtung gar nicht korrekt für sie sind. Immerhin muss ein Generator immer noch auf Nahrung reagieren und nicht den Kopf nach einem Konzept entscheiden lassen. „Ab heute esse ich nur mehr dies oder jenes..., weil...“ Eine große Chance bei diesem Test besteht auch sicherlich darin, dass man sich mit der Zeit der Essenskonditionierungen bewusst wird und so nach und nach zu seiner korrekten Ernährungsform findet.
Es ist wichtig, dass wir Geduld mit uns haben. Ernährung ist einer unserer sensibelsten Bereiche und stark geprägt. Manchmal denke ich auch, es ist einfach schon eine Riesenchance all dieses HD-Wissen zu haben, es zu erproben, sich entspannt zurückzulehnen und der Dinge zu harren, die da kommen werden - seinem Typ und seiner Strategie entsprechend !
Übrigens wäre es sicher sehr interessant, hier in unserer HD-Zeitung Erfahrungsberichte über dieses Thema zu lesen, wie es anderen damit geht und welche Probleme und Schwierigkeiten man vielleicht mit dem Essensthema hat oder auch nicht.
In diesem Sinne - Guten Appetit für euch alle !
Schattendasein - Marie-Luise Kreisz
Gerne greife ich Linda Köhlers Anregung auf, über meine Erfahrungen zum Thema korrektes Essen zu berichten. Ich gehöre zu den Menschen, die bei indirektem Licht (6. Farbe, 5. Ton) in einer Umgebung, in der sie sich wohl fühlen, essen sollten.
Mit Teil 2 meiner Vorgabe komme ich gut zurecht. Das Ambiente ist für mich beim Essen immer schon sehr wichtig. Beispielsweise mag ich ansprechendes Geschirr, das farblich zur Tischdekoration passt. Außerdem fühle ich mich in einer Essumgebung wohl, die weitgehend frei von Fett- und Zigarettenmief ist. Auch darf es nicht zu laut sein. Ich fühle mich aber durchaus wohl, wenn ich Bücher und Zeitschriften, die ich gerade lese und HD-Charts oder Ausdrucke aus der HD-Zeitung auf dem Essplatz neben mir liegen habe.
Wie Linda Köhler sehr treffend schreibt, spielen die offenen Zentren eine große Rolle in Bezug auf das korrekte Essverhalten. So mag ich während des Essens keine Gespräche, die mir mentalen (offene Krone) und/oder existenziellen Druck (offene Wurzel) machen, wenn beispielsweise die Frage thematisiert wird: Wie finanzieren wir die geplanten Solar-Zellen auf dem Dach? Hier sehen Sie, wie die sogenannten Geschäftsessen kontraproduktiv für einen gesunden Verdauungsprozess sein können. In hektischer Stimmung zu essen, ist mir sehr unangenehm. "Die Schlacht am kalten Buffet" ist ein Horror für mich (offene Wurzel). Bei emotional aufgeladener Stimmung kann mir auch der Appetit vergehen (offener Solar Plexus), ebenfalls dann, wenn ich mit Leuten am Tisch sitze, die sich gegenseitig mit Wichtigtuereien übertrumpfen wollen (offenes Ego). In meiner Studentenzeit liebte ich es, im Bett zu essen. Warum nicht? Es war der Ort, an dem ich mich sehr wohl fühlte. Soweit zum Thema Wohlfühlen in der Ess-Umgebung! Damit kann ich gut leben.
Aber im Schatten essen? Das fand ich dann doch sehr bizarr. Ich war eigentlich schon der Ansicht, dass ich Licht und Sonne brauche, um mich wohl zu fühlen. Aber grundsätzlich vertrage ich Sonnenbäder nicht sehr gut und bekomme schnell einen Sonnenbrand. Auch setzte ich mich immer schon gerne in den Schatten, wenn ich die Wahl hatte. Was das Essen angeht, war ich noch nie eine passionierte Biergartenbesucherin und "Picknickerin". Aber dunkle Lokale aufsuchen mit schummrigem Licht? Wenn das Ambiente stimmt, warum nicht? Candle-Night-Dinner, logischerweise nach Sonnenuntergang, das wär's z.B.! Noch bin ich in der Testphase!
Zwei Aha-Erlebnisse hatte ich in der Zwischenzeit mit meinem "Schattendasein": Als ich eine Bekannte besuchte, war ich der erste Gast und hatte die freie Platzwahl in einer sehr gemütlichen, warmen und hellen Zimmernische um einen Tisch herum. Es klingelte und ein weiterer Gast kam zur Tür herein. Auch er wurde aufgefordert, Platz zu nehmen. Ich sagte zu ihm: "Ist es nicht schön hier, so warm und hell?" Worauf er entgegnete: "Ja,schon! Aber Sie sitzen doch im Schatten!" Ob Sie's glauben oder nicht, aber mir war nicht bewusst, dass ich für mich ein schattiges Plätzchen aussuchte. Eine weitere Überraschung erlebte ich, als ich in diesem Winter viele Male am Vormittag mit dem Auto zu meinen Eltern nach Oberstdorf, wo ich die ersten 20 Lebensjahre verbracht hatte, fuhr. Jedes Mal war schönes Wetter, aber die Sonne kam erst gegen 10 Uhr über den Bergen zum Vorschein. In jungen Jahren war mir meine Heimat oft zu eng und abgeschlossen inmitten der hohen Berge. Aber auf einmal empfand ich richtig Ehrfurcht vor dem Schicksal, dass ich genau an diesem Ort aufwachsen durfte, der so sparsam seine Sonnenstrahlen verteilt. Das hieß: In der dunklen Jahreszeit nahm ich mein Frühstück, mein Pausenbrot und mein Abendessen im Dunklen ein. Ideale Bedingungen für meinen Verdauungsprozess! Es ist auch immer schon im Winter gewesen, wenn ich Gewicht verliere und im Sommer nehme ich gewöhnlich zu. Von wegen Winterspeck! Ein Phänomen, das ich erst jetzt begreifen kann. Die Hauptmahlzeit nach Sonnenuntergang einzunehmen, das widerstrebt mir noch, weil es so ganz gegen meine Gewohnheit ist. Das würde und müsste ich wohl als gläubige Muslima im Ramadan. Bin ich nicht, aber ich bin Generator im HDS, d .h. mein Sakral-Zentrum kann jederzeit reagieren und antworten. Ich werde weiterhin beobachten, wo es mich hinzieht und wie es mir mit meinen schattigen Essplätzen geht. Das große einschneidende "Verdauungserlebnis" hatte ich bisher noch nicht. Aber andere Kriterien spielen gewiss auch keine unerhebliche Rolle, wie z.B. dass ich mich als Generator immer wieder mal bewegen sollte, was ich phasenweise sehr vernachlässige und erfahrungsgemäß dann Probleme mit der Verstoffwechslung der eingenommenen Mahlzeiten bekomme.
Noch eine bemerkenswerte Beobachtung möchte ich mit Ihnen teilen: Meine kleine Nichte, die jetzt 10 Jahre alt und relativ zwanglos aufgewachsen ist, isst nie richtig zu Mittag. Sie spielte von Klein an so lange mit dem Essen, bis es kalt wurde. Bei ihrem letzten Ferienaufenthalt bei uns erklärte sie eines Mittags: "Ich mag kein warmes Essen!" Meine Neugier war geweckt! Ich konnte es kaum fassen: Sie hat die 3. Farbe und den 6.Ton auf der Designseite. Das bedeutet, dass kaltes Essen für sie die richtige Ernährung ist. Unglaublich, dieses Mädchen weiß immer schon, was ihre korrekte Ernährungsweise ist und ließ sich nicht beeinflussen. Das beeindruckte mich sehr. Natürlich unterstütze und bestärke ich sie so gut es geht in ihrer individuellen Nahrungsaufnahme, denn sie muss viel Kritik einstecken, gerade von Seiten der Großeltern wegen ihrer ungewöhnlichen Art der Nahrungsaufnahme.
Ein wirklich vielschichtiges und interessantes Thema! Und wie spannend ist es, mit seiner ureigenen, individuellen Ernährungsweise zu experimentieren. Vielleicht ist Ihnen genauso wie mir ein "orales Schattendasein" beschieden und Sie wissen es noch gar nicht? Die Chancen stehen 1 zu 12!
Ein Märchen für Generatoren und für alle Typen mit der 4.Linie im Profil und ganz speziell für Menschen mit der Definition 29-46
Es war einmal eine Mutter mit drei Töchtern. Der Vater der Mädchen war schon viele Jahre tot, und die Mutter hatte ihre Not, die hungrigen Mäuler der Kinder satt zu bekommen. Sie arbeitete gar fleißig bei verschiedenen Bauern auf dem Felde. Jedoch die Winterzeit über musste sie betteln gehen, weil die Bauern keine Arbeit für sie hatten.
Die drei Töchter waren nicht hässlich und auch nicht hübsch. Lyra, die jüngste, war der Liebling der Mutter, denn sie ähnelte dem verstorbenen Manne sehr. Lyra hatte sein heiteres Gemüt, seine braunen Rehaugen und die selben wilden schwarzen Locken.
Die Töchter wuchsen heran und begleiteten des Sommers die Mutter zur bäuerlichen Feldarbeit. Sie wurden mit reichlich Essbarem belohnt, so dass die Vorräte an Kartoffeln, Äpfeln und Rüben den Winter über ausreichten. Fortan wurde die Zeit, als die Bäume zu Skulpturen vereisten, eine ruhige und beschauliche, in der die vier Frauen in der warmen Stube plaudernd Tee tranken und Socken strickten.
Lyra trieb es aber immer wieder hinaus in die winterliche Kälte. Sie liebte den Schnee, wenn die Wege zugeweht und die Bäume weiß überzuckert waren. Sobald ihr die aufgebauschten Schneeflocken ins Gesicht fielen, breitete sie die Arme aus und drehte sich im Kreis vor lauter Glückseligkeit. Die Mutter sagte oft zu Lyra: "Du bist mein Schneekind!" "Schnee deckt alles zu, abgestorbene Blätter genauso wie Schmutz. Die Welt sieht rein aus. Der Schnee schluckt alles Laute und macht die Nacht hell", entgegnete Lyra strahlend.
Eines Tages kehrte Lyra von einem winterlichen Spaziergang zurück. "Mutter!" rief sie. "Ich habe ein Schneeschloss gesehen, schöner als alles, was ich denken kann. Die Wände aus glänzendem Eis, die Türme aus glitzernden Schneekristallen! Eine Pracht! Es steht auf dem Acker des Bauern, wo wir im September die Kartoffeln ernten!" Die Mutter lächelte. Lyra sprach nur noch vom Schneeschloss. "Heirate doch den Schneekönig!" machten sich die Schwestern über sie lustig. Die Mutter und die Schwestern zog es nicht hinaus in das winterliche Weiß. So beschrieb ihnen Lyra das Schloss in allen Einzelheiten. Bis ein warmer Fönsturm über das Land fegte, woraufhin der Schnee schmolz und mit ihm das Schneeschloss. Der Sommer kam und die harte Arbeit auf dem Felde kehrte zurück.
Als im Herbst die Ernte eingebracht wurde, schwebten schon die ersten zarten Schneeflocken vom Himmel, früher als sonst. Und bald schon war das ganze Land in gleichmäßiges Weiß eingetaucht. Lyra fieberte dem Schneeschloss entgegen, oder war alles nur ein weißer Traum gewesen? Als sie schon die Hoffnung aufgeben wollte, entdeckte sie es eines Morgens auf dem selben Acker wie im vergangenen Jahr. Sie stapfte fröhlich singend heim und rief begeistert aus: "Das Schneeschloss ist wieder da! Es glänzt und glitzert wie im letzten Jahr!" Das wiederholte sich einige Winter lang. Lyra fragte sich: "Wo ist das Schneeschloss, wenn die Tage länger werden?" Denn es verschwand stets mit den ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings.
Lyra wurde immer hübscher mit den Jahren, so dass sie die Jungen aus der Nachbarschaft umwarben, aber Lyra wollte nichts von ihnen wissen. Eines Winters machte sie sich daran, im Gärtchen der Mutter das Schneeschloss in Klein nachzubauen. Sie hatte einen Riesenspaß dabei. Die Schwestern schüttelten nur den Kopf. Die Mutter aber lobte sie: "Das Schloss ist wirklich schön!"
Eines Abends vernahmen die vier Frauen ein Klopfen an der Tür. "Wer besucht uns zu so später Stund'?" fragte die Mutter. "Ich bin ein Bote des Königs und bitte um Einlass!" hörten sie. Die Mutter öffnete die Tür und ein junger Mann mit weißem Fellmantel und weißer Fellmütze stand vor ihnen. Er sprach: "Der König ist alt und will abdanken. Er sucht schon lange eine Frau, die seines einzigen Sohnes würdig ist. Heiratet der Kronprinz, wird er der neue Schneekönig. Als der König heute mit seiner eiskristallenen Kutsche an diesem Garten vorbei kam, sah er sein Schloss in Klein. Er war zu Tränen gerührt, wie er anschließend hörte, eine junge Frau sei die Erbauerin gewesen. Sie soll die neue Schneekönigin werden, verkündete der greise König. Wo ist die Edle, die dies Kunstwerk vollbracht?" "Hier!" schrie die älteste der drei Schwestern. "Nein! Es war meine Jüngste, die Lyra heißt und den Schnee liebt!" fiel ihr die Mutter ins Wort.
Am nächsten Tag kam der Schneeprinz höchstpersönlich, um Lyra aufs Schloss zu holen. Die Mutter freute sich für ihr liebstes Kind, wenngleich ihr Herz voll Trauer war, weil sie Lyra ziehen lassen musste. Lyra tröstete sie: "Es ist der Weg, den ich gehen muss und gerne gehe!" Der Kronprinz führte Lyra durchs Schloss. Er zeigte ihr Zimmer für Zimmer. So viel klare Schönheit hatte sie nie zuvor gesehen.
Bald darauf wurde Hochzeit gefeiert. Die beiden wurden mit einer reichen Anzahl Kinder gesegnet und lebten glücklich bis an das Ende ihrer Zeit. Es sprach sich herum, dass Lyra niemals fror im Schneeschloss, aber niemand konnte sich erklären, wo der Schneekönig und die Schneekönigin und ihre Kinder den Sommer verbrachten.
What the bleep do we know? - Linda Köhler Betrachtungen über einen eindrucksvollen Film
Es handelt sich hier um einen amerikanischen Dokumentarfilm, in dem Personen verschiedener Sparten über die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft und deren Grenzbereiche sprechen. Vor kurzem ist auch das Buch zum Film erschienen, eine DVD in englischer Sprache gibt es schon länger.
Der Film schließlich beginnt mit unserem Universum und der Beschaffenheit der Materie. Wir müssen die Vorstellung von Materie, wie man sie noch vor kurzem gesehen hat, aufgeben. Denn in Wirklichkeit ist nichts „fest“. Denn es ist alles nur eine Frage der Dimensionen: betrachten wir das Universum mit seinen unzähligen Galaxien, ist dazwischen leerer Raum. Nähern wir uns nun unserer Erde, unserem Körper, den Molekülen, den Atomen, scheint alles eine feste Beschaffenheit anzunehmen. Das ist aber bei näherer Betrachtung nicht so. Es gibt nicht nur in der Unendlichkeit nach oben keine Grenze sondern auch in der Unendlichkeit des Mikrokosmos lässt sich diese Grenze nicht finden. Auch wir Menschen bis in die Zellen und Moleküle hinein lassen sich nicht festmachen. Gäbe es eine unendlich kleine Nadel, könnte sie uns nicht stechen, sondern würde durch uns hindurchgehen und durch uns hindurchfliegen. Nicht einmal der Atomkern lässt sich als etwas Festes definieren, denn auch er ist ein Gewirr von Teilchen und Schwingungen.
Was ist also Materie ? Nach der Quantenphysik gibt es eine Welle/Teilchen Dualität. Schauen wir nicht hin, ist es Welle, eine Unmenge von Möglichkeiten, die sich verwirklichen könnten. Könnten und nicht müssen. Die Quantenphysiker nennen das eine Superposition. Es ist die Darstellung einer Wahrscheinlichkeitsfunktion, alle Möglichkeiten, die die Superposition anzeigt, könnte Realität werden. Und plötzlich - wenn wir hinschauen, im Moment, wo sich unser Blick als Beobachter auf einen Punkt richtet, wird etwas zu Realität. Sozusagen aus den Wahrscheinlichkeiten wird ein Punkt erwählt, der sich dann in sichtbare Realität verwandelt. Das hat nichts mit Mystik zu tun, ist durch Experimente bewiesen und hat unsere Newton’sche Sichtweise der Materie und der Kausalität verändert.
Ein Wissenschaftler in dem Film vergleicht Gott mit der Superposition aus der sich die Realität in allen Spielarten entwickelt. Das Göttliche ist daher nicht erfassbar, in uns enthalten und alles – auch wir – sind ein Punkt dieser Superposition.
Quantenphysik ist etwas, das sich nicht nur auf irgendwelche Moleküle anwenden lässt, es ist etwas, was uns als menschliche Wesen genau so betrifft bis auf die Ebene des Gehirns und jeder einzelnen Zelle unseres Körpers.
Was sind Gedanken ? Es sind elektromagnetische Vorgänge in unserem Gehirn, die aufgrund von Erfahrungen, Eindrücken, biologischen Bedürfnissen von Anfang an in uns entstehen. Die Quantenphysik ist auch für die Vorgänge in unserem Gehirn anwendbar, Denn auch unser Gehirn besteht aus eben diesen Teilchen und Wellen, wie oben beschrieben.
In dem Film wird hier ein interessanter Vergleich gezogen: Man sieht eine Kamera in einem Raum stehen, dahinter die Kamerafrau, die sich ein Motiv für ihren Film aussucht. Ließe man die Kamera so stehen ohne Fotografin, so würde sie jedes Detail des Raumes, so wie er beschaffen ist, ablichten. Die Wellen des Lichtes belichten die Fotoplatte und es entsteht ein Bild ohne Wertungen. Alles ist drauf, es gibt kein spezielles Detail, das hervorgehoben ist. Die Fotografin allerdings schöpft sich aus dem Raum und den Personen darin einige Motive heraus. Sie sieht den Raum nicht mehr wertfrei und unbeeinflusst. Sie wählt ihre Motive nach ihren Vorstellungen, nach den Bildern die sie als bedeutungsvoll und besonders wahrnimmt. Und genauso ist es mit unserem Gehirn. Die Eindrücke, die unser Gehirn aufnimmt, wahrnimmt, verarbeitet und zu den Körperzellen weiterleitet sind „bewertet“. Wertung ist in diesem Sinn so zu verstehen, als Nervenbahnungen im Gehirn immer wieder benutzt werden, die immer schon benutzt wurden. Bahnungen, die uns prägten, die angenehm oder unangenehm waren, Süchte (nicht im Sinne von Rauschgift...). Die Nervenbahnungen verändern sich nur wenig, wir lassen uns wenige Möglichkeiten zu denken und wahrzunehmen offen.
Die gewaltige Superposition des Gehirns als Ganzes wird nur für wenige Realitäten genützt, die uns offen stehen könnten. Eine wissenschaftliche Überprüfung stellte fest, dass wir von den 400 Milliarden Reizen, die unser Gehirn (wie die Fotokamera) aufnimmt, nur 2000 wirklich wahrnehmen und verarbeiten. Das ist die Menge, die für uns biologisch sinnvoll ist und mit der wir etwas anfangen können. Natürlich könnten wir niemals mit dem Überfluss dieser Reize überleben, wir wären heillos überfordert, aber es würde sich schon auszahlen mal den Blickwinkel, die Perspektive zu verändern. Also bewegen wir unser Objektiv doch ein bisschen !
Unsere Wahrnehmung ist also eingeengt, und die Einengung machen wir uns selbst, durch gesellschaftliche und soziale Einflüsse. So wird unser Bild von der Welt und uns selbst starr. Wir haben unsere Offenheit für die vielen möglichen Realitäten im Laufe des Lebens eingeschränkt.
Ein sehr anschauliches Beispiel in dem Film ist eine Szene, wo die Fotografin den Auftrag erhält eine Reportage über eine Hochzeit zu machen. Sie geht mit einem Widerwillen und Abneigung dort hin, weil sie sich ständig an ihre eigene Hochzeit und gescheiterte Ehe erinnert. So entsteht eine Reportage, die ihre eigenen Bilder in der Geschichte darstellt und nicht die „reale“ außerhalb von ihr stehende Wirklichkeit. Sie beginnt die Hochzeit wie ihre eigene zu sehen, die nicht mehr mit der „wirklichen“ Hochzeit zu tun hat.
Für mich stellte sich daher die Frage, wie weit wir noch in der Lage sind die äußere Realität wahrzunehmen und nicht unsere eigene innere Realität für die äußere zu halten bzw. zu machen. Wir schränken uns selbst ein, indem wir andere Möglichkeiten des Erlebens von vornherein ausschließen, uns gar nicht damit beschäftigen wollen und daher in alten Süchten (Essen, Alkohol, Selbstmitleid-auch das ist eine Sucht) festsitzen. Sucht ist hier ein ganz spezielles Thema, weil es sehr fundiert, biochemisch erklärt wird, wie Emotionen auf Süchten aufgebaut sind. Reize leiten chemische Prozesse ein, wo der Reiz wenn er das erste Mal passiert als etwas Aufregendes wahrgenommen wird. Im Laufe der Zeit, nach vielen Wiederholungen dieser Reizsituationen kommt es zu einer biochemischen „Gewöhnung“ der Moleküle an den Reiz. Es wird uninteressant, bleibt aber als Gewöhnung bestehen. Wir wollen den Reiz immer stärker haben, damit wir überhaupt noch etwas spüren. Und als biochemische Sucht kann man hier eben nicht nur Süchte im herkömmlichen Sinn sehen, sondern auch die Sucht nach bestimmten emotionalen Situationen: der ewige Tolpatsch sucht also quasi unbewusst immer wieder die Situationen, die ihn in eine unangenehme Situation hineinmanövrieren, nur um diese Emotion zu bestätigen. Wir machen das unbewusst, es ist ein körperlicher Vorgang und hat mit unseren emotionalen Erfahrungen zu tun.
Alles gipfelt schließlich in der Frage „Wer bin ich wirklich? Was kann ich überhaupt alles wahrnehmen, empfinden, wo bin ich konditioniert und eingeschränkt, quasi gefangen in alten Mustern, die keinen Freiraum mehr lassen, um neue Erfahrungen und Erlebnisse zu machen?“
All diese Fragen können vom HDS beantwortet werden. Es ermöglicht uns auf einer einfachen Ebene erst einmal den Zugang zu diesen Dingen zu bekommen. Wer bin ich lässt sich beantworten, Konditionierungen können gezeigt werden. Es geht zunächst mal nur um das Aufzeigen dieser Dinge. Machen müssen wir es schon selber. Es ist kein System, das einem die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit sich selber erspart. Es ist ein Hilfsmittel zur Aufdeckung der eigenen Persönlichkeit, denn im Vordergrund steht immer noch das Leben selbst und dieses Leben auch in seiner Fülle zu erleben. Man kann sich nicht ans Reißbrett setzen und den Plan und die Zeichnung fürs eigene Leben machen. Experimentieren und Ausprobieren, Erleben und Testen muss jeder selbst. Und wenn man weiß, dass es viele Möglichkeiten gibt, die wir noch nicht ausprobiert haben, so ist es das wert, einen weiteren Punkt aus der Superposition der quantenmechanischen Wahrnehmung ins Leben zu integrieren.
Das Aufdecken der eigenen Natur kann helfen, die Blickwinkel auf die Welt auszuweiten, die Kamera so aufzustellen, um meinen Blick zu weiten und damit meinem Wahren Wesen auf die Spur zu kommen. HDS hilft bei diesem Einstieg in die Suche nach sich selbst und verändert den Blickwinkel auf die Welt !
Es war einmal ein Königspaar, das ein riesiges Königreich hatte mit tiefen Wäldern, fruchtbaren Ebenen, grünblauen Seen und kraftvollen Strömen. Ist hieß Humania. Das Paar hatte vier Kinder, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Manito, der älteste, war der Anführer. Er sagte seinen jüngeren Geschwistern immerzu, was sie zu tun hatten. Aber er machte stets, was er wollte. Das verärgerte die Eltern und die Geschwister gleichermaßen. Deswegen gab es oft Ärger in der Königsfamilie. Das zweitälteste Kind war Genora. Sie war ein fleißiges Mädchen und arbeitete unaufhörlich. Sie putzte das Tafelsilber und die Schuhe, und wenn sie fertig war, fing sie wieder von vorne an. Wenn der König wieder einmal seine Lieblingspantoffeln suchte, dann wusste er, Genora machte sie gerade sauber. Der König freute sich über den Eifer seiner Tochter, aber dennoch war er oft zornig auf sie: „ Sie könnte mich doch fragen, ob ich meine Schuhe brauche. Immer dann, wenn ich sie anziehen will, sind sie weg!“ Das dritte Kind war wieder ein Junge. Er hieß Projito. Er hatte einen ausgesuchten Geschmack und kleidete sich sehr edel. Er wusste, dass er etwas Besonderes war, jedoch zweifelte er daran, dass die anderen das auch an ihm sehen. Genora gab ihm häufig den Putzlappen in die Hand, schließlich war er ihr kleiner Bruder und sie meinte, ihm Arbeiten anordnen zu können. Als Projito gerade die ersten Sätze sprechen konnte, gehorchte er seiner Schwester noch. Doch bald ließ er sie die Arbeiten alleine verrichten. Es war ihm einfach zu anstrengend. Er brauchte auch immer so viele Erholungspausen, was wiederum Genora verärgerte. Projito träumte von einer herrlichen Zukunft, in der er der Chef sein konnte. Tief in seinem Innersten wusste er, dass das das Richtige für ihn sein würde. Schließlich gab es noch ein jüngstes Kind. Es war ein ganz und gar zartes Mädchen namens Refora. Sie weinte stets, wenn die anderen sich stritten. Meist spürte sie schon vorher, wenn es zu einer Auseinandersetzung kam. Dann verließ sie rechtzeitig den Raum. Denn sie litt zu sehr unter der schlechten Stimmung. Die Eltern wussten, dass dieses, ihr letztes Kind, ein sehr außergewöhnliches Wesen war.
Die Königskinder wuchsen heran. Die drei älteren Kinder zankten sich oft, Refora, die jüngste, zog sich dann zurück. Die vier bekamen die besten Lehrer des Landes. Diese sollten das wahre Wesen der Kinder herauslocken, so dass sie zu zufriedenen und glücklichen Menschen heranreifen und somit den Fortbestand von Humania sichern konnten. Die Ausbildungszeit dauerte sieben Jahre. Der Streit unter den Kindern nahm zunehmend ab, sehr zur Freude der Jüngsten und des Königspaares. Manito, der älteste wollte zwar immer noch tonangebend sein, aber er lernte, die restliche Familie über seine Vorhaben in Kenntnis zu setzen. Manito wurde immer mehr gemocht von den anderen. Genora, die Zweitälteste, arbeitete nur dann, wenn sie wirklich Lust dazu hatte und wenn sie von den anderen gefragt wurde. Immer häufiger hörte sie sich mhm oder nn sagen. Hörte sie das mhm, wusste sie:“ Jetzt ist es richtig, wenn ich in Aktion trete!“ Bei einem nn ließ sie es bleiben. Sie freute sich, denn sie hatte nicht mehr so viel zu tun wie früher. Projito verhielt sich die erste Zeit sehr zurückhaltend. Seine Gabe, das Organisieren, wurde sehr bald von den anderen entdeckt. Immer wenn er aufgefordert wurde, den Monatsspeiseplan oder den neuen Dienstplan zu erstellen, waren alle begeistert, wie mühelos und ansprechend er dies tat. So erntete Projito sehr viel Lob und wurde immer glücklicher dabei. Refora brauchte immer noch ihre Phasen des Rückzugs, aber sie spürte als erste, wenn das Essen verdorben war oder wenn einer der Bediensteten ein Herzeleid hatte. Sie unterrichtete die anderen darüber, die alles unternahmen, dies Elend wieder aus der Welt zu schaffen. Deswegen war Refora bei allen sehr beliebt. Manito nahm sich immer mehr zurück. Er machte das, was er am besten konnte, nämlich Jagen, und kehrte stets mit Beute ins elterliche Schloss zurück. Es war ihm nicht mehr wichtig, anderen zu befehlen. Denn auch er sah bald ein, dass Projito viel besser wusste, welche Fähigkeiten die anderen besaßen und für welche Tätigkeiten sie am besten einzusetzen waren. Als das Königspaar schon sehr alt war, bekam Projito die Königskrone, zu seiner obersten Berater ernannten sie Refora, die mit ihrer feinenfühlenden Ader sofort spürte, wo sich im Reich eine schwierige Lage anbahnte. Manito ging weiterhin erfolgreich zur Jagd und Genora arbeitete nach wie vor eifrig, aber immer nur dann, wenn es sie zu der Arbeit hinzog. Alle vier Kinder waren glücklich und zufrieden, weil jeder das machte, was er am besten konnte. Sie bekamen von den Eltern alle gleich viele Goldtaler als Erbe, da jeder einen wichtigen Beitrag zum Fortbestand des Königreichs Humania leistete. Das größte Anliegen der vier Königskinder war die Erziehung der Nachkommenschaft. Es war die Aufgabe aller Lehrer im Reich, jedes Kind dahingehend zu unterweisen, dass es lernt, sich so anzunehmen, wie es ist und das zu tun, was es am besten kann. So gab es keine Dümmeren und keine Klügeren, aber auch keine Besseren und keine Schlechteren. Jeder konnte der sein, der er war. Bald gab es keine Bürgerkriege und Aufstände mehr im Reich Humania. Jeder war glücklich nach seiner Facon und ließ den anderen das sein, was er war. Als Folge davon wurde das Wort „Stress“ aus den Wörterbüchern gestrichen, und man schaute nur noch in zufriedene Gesichter, während in anderen Königreichen Kriege tobten und Mord und Totschlag an der Tagesordnung waren. Das Königreich Humania existierte als einziges bis zum Ende der Zeit.
'The Rapist' - Ilse Sendler
Treffen sich 2 Therapeuten, fragt der eine: „Na, wie lange sind deine Patienten denn im Schnitt bei dir in Behandlung?“ Antwortet der andere: „Wenn ich gut bin: ewig!“
Der Witz ist alt, enthält aber ebenso wie die oft strapazierte englische Schreibweise von ‚Therapist - The Rapist’ (Therapeut – Der Vergewaltiger) ein nicht zu kleines Körnchen Wahrheit. Das 10-Jahres Abo beim Therapeuten, sei es um die Tiefen der Seele zu erforschen oder den schmerzenden Rücken zu behandeln, ist oft kein Witz und die Summen, die in manchen Praxen oder Ordinationen versickern, würde man sich in anderen Berufssparten gerne wünschen.
Im HDS taucht die Frage, ob ‚wir’ eigentlich therapieren oder nicht immer wieder mal auf. Die Antwort könnte von Radio Eriwan sein: „Im Prinzip nicht, aber….“
Grundsätzlich hat die exakte Analyse einer Persönlichkeit nichts mit Therapie im herkömmlichen Sinn zu tun, in der Auswirkung ist sie einer Therapie jedoch oft weit überlegen. Zu erkennen, wer ich bin, wie ich funktioniere, wie ich richtig entscheide, warum ich in bestimmten Situationen so und nicht anders (re)agiere, welchen Einfluss andere auf mich haben und was sie in mir auslösen… – das alles sind Erkenntnisse, auf die ein guter Therapeut nach vielen, langen Behandlungen vielleicht auch stoßen kann, die Direktheit und Präzision eines HD Readings ist aber sicher unerreicht. Und auch die Motivation ist eine andere: mit dem HDS geben wir den Menschen ein Werkzeug in die Hand, wir ermöglichen Selbsthilfe, Selbsterkenntnis, Eigenverantwortlichkeit – das alles ist kein Dauerabo, mit dem über Jahre hindurch ein Therapeuten-Leben finanziert wird.
Ich spreche hier natürlich nur von gesunden Menschen – wobei die Definition von ‚gesund’ und ‚normal’ schon einmal ein unüberwindliches Hindernis darstellen würde, also bleiben wir doch beim üblichen Sprachgebrauch. Kranke gehören natürlich auch aus HD Sicht zu einem Arzt – wobei sich in der Kombination von Arzt und HD Wissen bereits bahnbrechende Erfolge abzeichnen. Auch Krankheiten können natürlich schneller und klarer diagnostiziert, zugeordnet und behandelt werden, wenn die Grundstruktur eines Menschen bekannt ist und beachtet wird.
Ein HD Reading für gesunde Menschen also, die lockerer und leichter leben wollen, die mehr Verständnis für sich und andere aufbringen möchten, die weniger Widerstand und mehr Erfolg in ihrem Leben haben wollen, ist zuallererst einmal Information. Diese Menschen brauchen keine Therapie und auch keine Auslieferung an bzw. in die Beurteilung eines Therapeuten. Und damit bin ich bei meinem eigentlichen Anliegen gelandet: wir diskutieren immer wieder, ob ein Reading besser persönlich oder ‚nur’ in der Dose (CD etc.) abgehalten werden soll. Wie immer, gibt es verschiedene Antworten: manchen – Analytiker wie Kunden – ist der persönlichen Austausch lieber. Für sie ist ein persönliches Reading sicher eine gute Wahl. Und ein guter HD Professional wird sich seiner konditionierenden Eigenschaften im Zusammenspiel mit einem bestimmten Kunden (und zu einer bestimmten Zeit) bewusst sein und darauf achten. Bei Therapeuten habe ich diese Erkenntnis noch nicht gesehen, oder haben Sie schon einmal von einem gehört, der einen Patienten darauf aufmerksam macht, dass er ihn gerade unter Druck setzt oder seine Laune vermiest…?
Wer reine Information möchte, ist mit einem Reading aus der Dose aber auch bestens bedient. Danach muss es natürlich Zeit und Möglichkeit für Fragen geben, aber die eigentlichen Aussagen kommen meiner Meinung nach unbeeinflusst und ‚pur’ am besten hinüber. Den Kunden irgendwo ‚abholen’ zu wollen, erscheint mir eigentlich anmaßend. Wie kann ich denn beurteilen, wo jemand steht? Egal wie tief ich in irgendwelche Augen blicke – meine Meinung über einen Menschen ist genau das: eine Meinung. Bei aller Anstrengung kann ich seinen Werdegang und seine persönlichen Umstände nicht in ein paar Minuten erfassen, und selbst wenn – es bleibt doch immer meine persönliche Sicht, die in jedem Fall eine andere ist, als die des Kunden. 15 Minuten Gespräch reicht zwar einem Gerichtsgutachter für alle möglichen Aussagen – aber hat das etwas mit der Realität eines Menschen zu tun? Also sage ich, was zu sagen ist und überlasse es meinen Kunden, wie sie die Informationen in ihr persönliches Leben integrieren.
Und das heißt natürlich nicht, dass jeder Mensch nach einem Reading schnurstracks auf die Erleuchtung zueilt. Erkenntnis und Dekonditionierung ist ein langer und langwieriger Prozess, bei dem ‚wir’ selbstverständlich immer wieder helfen und anleiten können. Jedes Chart ist eine endlose Quelle, es gibt viel mehr zu sagen als in einem ersten Reading Platz hat und Sinn macht. Trotzdem möchte ich meinen Kunden nicht ihre Mündigkeit absprechen und traue ihnen allemal zu, zuerst einmal selbst mit den vielen Informationen zu experimentieren und nur bei Bedarf weiter zu machen und tiefer zu gehen. Die spannenden und faszinierenden Themen gehen uns im HD ja nicht so schnell aus, es fällt mir nicht schwer jemandes Monatsbudget zu verjubeln und ihn dabei wirklich gut zu informieren und zu unterhalten. Aber das sollte doch seine eigene – korrekte ! – Entscheidung sein. Ihn von Anfang an zu binden, ihm zu erzählen der Weg zum Selbst ist nur an der Hand des Therapeuten/Analytikers zu gehen oder sein Chart erschließe sich erst in ca. 7 Readings… - das gehört ins Zeitalter der weißen Götter, und das ist ganz sicher vorbei (und die meisten Ärzte tragen ohnehin schon grässlich-grün).
Wir haben zwar nicht wirklich die Wahl, aber innerhalb unserer mentalen Beschäftigung können wir uns doch überlegen, ob wir mündige, selbstverantwortliche Kunden betreuen möchten, oder abhängige Patienten schaffen. In diesem Sinne: ich verschicke meine Readings auch schon als MP3 Download ;-)
Die Sechs > Satan > Tipheret > Liebe ..... - Linda Köhler Alles ist Dualität ! Ein Satz, der uns spätestens seit der Beschäftigung mit dem Human Design System vertraut ist. Denn wie in der ganzen uns umgebenden Welt ist dieses Prinzip in der Körpergrafik, den Zentren, den Linien und der Dualität bewusst/unbewusst augenscheinlich.
Und diese Dualität, diese binäre Sichtweise der Welt ist mir gerade am 6. 6. 2006 besonders aufgefallen. Da reden die einen von einem Unglücksdatum, denn die Sechsen bezeichnen den Teufel und man müsste aufpassen, dass an diesem Tag nicht das eigene Kind auf die Welt kommt (so gelesen in einem kleinformatigen Blatt). Auch ein Satanistenforscher der Kirche wollte uns in den Medien die 6 als die Zahl des Teufels verkaufen. Und ich erinnerte mich an einen Mann, der vor einigen Jahren sagte, er werde nie Internet haben, denn die Bezeichnung www. stünde für 666 und daher für den Satan. Leben wir eigentlich im 21. Jahrhundert???
Und dann fiel mir an diesem Tag auch die andere Seite auf: Menschen die extra ihren Hochzeitstermin auf diesen Tag festgelegt haben, und nicht nur deshalb, weil man sich das Datum leichter merken kann, sondern auch weil es die Zahl der Liebenden ist, wie wir aus der großen Arkana des Tarot wissen.
Es ist eben alles eine Frage der Sichtweise, der kulturellen Prägung, der falschen Propheten und der Gutgläubigkeit bzw. Dummheit der Menschen. Man kann nämlich auch die Zahl 6 aus dem Blickwinkel der Dualität sehen. Die 6 erinnert an viele Dinge: wir kennen die 6 Linien der Hexagramme, die in ihrem Wechselspiel die 64 Grundkräfte oder Qualitäten des Kosmos beschreiben.
In der Kabbala steht die Zahl 6 für die 6. Sephira - Tipheret. Tipheret steht in der Mitte des kabbalistischen Lebensbaumes und symbolisiert astrologisch gesehen die Sonne, steht für die Sephira der Problemlösungen und der Erlösung. In manchen Texten steht die 6. Sephira für Jesus Christus und anderswo steht, in Tipheret "beschließt" die Seele als Mensch zu inkarnieren, es ist der "Inkarnationspunkt". Also eigentlich steht das, was von der Kirche als das Teuflische bezeichnet wird für die Verbindung von Geist und Materie in Form von Inkarnation. Dieser "Inkarnationspunkt" hat eine Vermittlerfunktion zwischen den Ebenen der Energie und den Ebenen der Form.
Dunkel und Hell - Yin und Yang - Männlich und Weiblich - Geist und Körper finden zusammen und Tipheret wird auch als Harmonie zwischen beidem beschrieben. Was ist also so schlimm und so teuflisch an der Zahl 6 ? Wenn man den Teufel als das Dunkle und die Materie betrachtet so ist er eben eine von 2 Seiten der selben Münze. Er ist das Gegengewicht zum Himmlischen, die Herausforderung, die Spannung, die Erde - die Dualität zum Himmel, zum geistigen Prinzip. Und wenn man eben nur eine Seite herauskehren will, wird das dunkle Prinzip zu etwas Bedrohlichem, Bösen und man vergisst, dass es genau so dazu gehört wie das Helle, das Yang. Yin und Yang bedingen einander und können nicht als Gegensatz sondern als Ergänzung gesehen werden.
Man sieht also die Sichtweisen sind kulturell und religiös gefärbt. Schön ist es aber, dass wir uns mit Hilfe der Dualität auf die wertfreie Sichtweise zurückbesinnen können und HDS ist eine wunderbare Methode die Dinge eben von 2 Seiten anschauen zu können. Jedes Chart zeigt uns eindrucksvoll, was Offenheit und Definition als Dualität in einem Menschen bedeuten.
Schön ist auch, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich von Horrorgeschichten und Horrorzahlen nicht mehr blenden lassen und intuitiv die Welt anders betrachten -sich selbst als gegensätzliche Lebewesen empfinden.
Es ist eben schon längst Zeit die eigene Autorität herauszufinden, zu leben und nicht mehr zweifelhaften Autoritäten im Außen zu folgen und deren "Wahrheit" für bare Münze zu nehmen, denn alles hat - zum Glück - 2 Seiten, auch die 6 !
Fussball-Gedanken - Marie-Luise Kreisz Natürlich lässt mich die Fußball-WM im eigenen Land nicht kalt, und ich frage mich: "Was fasziniert die Menschen an einem Fußballspiel?"
Trotz aller Rangeleien und Missstimmigkeiten im Vorfeld bezüglich rigider Sponsoren-Verträge u.a. sind es doch wohl die 1000 Unvorhersehbarkeiten und unplanbaren Situationen eines Matches, was wir in unserem Alltagsleben so gar nicht mögen, aber was die Magie eines Fußballspiels ausmacht.
Die weltbesten Spieler treten hier an, die durchwegs athletisch, sowie taktisch und technisch optimal ausgebildet sind. Das sind gute Voraussetzungen, aber damit lässt sich noch kein Spiel gewinnen. Man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, um beherzt im Hier und Jetzt im jeweiligen Körper eine Torchance wahrzunehmen. Von daher passen die aktuellen Mondknoten sehr gut zu dieser WM: Wem der Sprung ins Neuland gelingt (Tor25), dem ist das Glück (Tor 46) hold. Hier heißt es, sich von fixen Gedankenmustern und Vorstellungen zu trennen und sich voll und ganz mit seinem Körper auf das Spiel einlassen.
Das sollte unsere Lebensmaxime sein. Denn so bewegen wir uns weltmeisterlich durch unser alltägliches "Spiel" Leben. Auch wenn alles anders kommt als wie wir es vorausdenken und erwarten; unser Fahrer kennt als einziger den Weg. Je früher wir ihm vertrauen, um so besser für uns! Wir sparen sehr viel Kraft, wenn wir aufhören, mit unserem Schicksalsweg zu hadern, und unser Leben wird richtig abwechslungsreich und bunt, wenn wir voller Neugier unsere Augen auf die neuen Landschaften richten, durch die wir kommen, anstatt dass wir über verpasste Gelegenheiten lamentieren.
Ein weiterer Punkt beeindruckt mich an einem Fußballspiel. Wir kennen das Phänomen: Das Spiel scheint fest gefahren zu sein. Nichts läuft mehr so richtig. Nun bringt der Trainer einen neuen Spieler aufs Feld, und plötzlich wendet sich das ganze Spiel. Freilich der neue Spieler ist noch frisch und hoch motiviert. Aber ist es nicht auch seine Aura, die in die gegnerische Mannschaft Unruhe bringt und die eigene Mannschaft beflügelt? Ganz eindrucksvoll fand ich das im Spiel Deutschland - Polen: Für die deutsche Mannschaft werden Odonkor und Neuville neu ins Spiel gebracht. Odonkor gibt die Vorlage, und Neuville schießt das 1:0 für Deutschland. Welche Schlüsse können wir für uns daraus ziehen?
Sie kennen bestimmt die Erfahrung, dass es in einem Arbeitsprozess oder in einem Gespräch oder was auch immer nicht weiter geht. Alles scheint zu stagnieren. Wechseln Sie Ihren Platz! Verlassen Sie die vertraute Umgebung und gehen Sie woanders hin: Zu anderen Menschen, die Sie kennen oder nicht kennen, z.B. in ein Café oder ins Kino, oder machen Sie einen Waldspaziergang. Oft taucht überraschend die Lösung auf, an die Sie schon gar nicht mehr glaubten.
Sie sehen, die schönste Nebensache der Welt kann für uns alle bereichernd sein, auch wenn Sie kein Fußballfan sind.
Es piept... - Ilse Sendler Freitag Abend, wir kommen wie üblich mit Sack und Pack in unseren komplett ausgestatteten Zweitwohnsitz und werfen die ersten Kontrollblicke rundum: "iiiiiihhh" schreit mein Kind, mit wohl bekanntem Tremolo, "ein toter Vogel." Im Gras liegt eine ehemalige Amsel, die besten Stücke haben offensichtlich bereits jemandem als Hauptmahlzeit gedient und die Fliegen machen uns nur kurz Platz. "Na, hoffentlich war das keine Mami". Unsere Tochter hat Kanal 3-60 (stoßweise Energie) und 39-55 (Launenhaftigkeit) und als Ausgleich den logischen Kanal 17-62 (Organisation). Sie verfällt in eine ihrer 10 Minuten Depressionen und ich mache mich auf, den letzten Satz zu untersuchen. In der Pergola nisten wie jedes Jahr Vögel und die Chance im Frühling auf eine Vogelmutter zu stoßen, sind ja wohl eher groß. Mit Argusaugen suche ich das Nest - und entdecke unmittelbar daneben einen zweiten toten Vogel - mit grotesk gespreizten Flügel im Buschwerk hängend. "Mäuschen, das war nicht nur die Mami, hier hängt auch noch der Papi...," bemerke ich mit Feingefühl und wecke nun allgemeines Interesse.
Der Vater des Kindes hat sich in der Vergangenheit bereits mehrmals mit dem Entleeren der Mäusefallen verdient gemacht, also ist es jetzt auch selbstverständlich seine Aufgabe, die beiden Vogelleichen zu entfernen. Vorher muss er allerdings erst auf die Leiter und einen Blick ins Nest werfen um zu sehen, was aus dem Inhalt geworden ist. Voriges Wochenende wurde hier ja noch fleißig gebrütet. Das Nest ist leer - das nährt nun Spekulationen über den zum Killer mutierten Marder, der offensichtlich im Dach wohnt oder ob nicht vielleicht irgendeine Wohlstandskatze das Dosenfutter satt hat und auf Abenteuerurlaub ist... - Nie werden wir es erfahren!
Die Depression ist vorüber (Dank an die 3-60 - Veränderung) und wir schauen weiter. Die Forsythie gehört dringend geschnitten... und "iiiihhhhhhh" - der nächste tote Vogel. Der Killermarder hat ausgedient, jetzt kommt die Vogelgrippe ins Spiel! Im Wald hinter dem Schuppen finden sich zwar immer wieder Vogelreste - aber immer nur Federn und manchmal Kampfspuren - wir wissen also ganz gut, wie so etwas aussieht. Wenn ein Wildtier einen Vogel erwischt, bleibt keine ganze Leiche übrig... Was wir allerdings hier im Garten sehen, ist neu. Ich bin ja ein höchst optimistischer Mensch (2. Farbe - Hoffnung als Motivation), aber jetzt wird auch mir ein bisschen komisch. Der liebe Mann hat jedoch Profil 2/4 - Lasst mich in Ruhe - und ist eher genervt als besorgt. Irgendwas muss geschehen - das ist nicht normal! Gedrängt von uns beiden Damen, packt er also auch die 3.Leiche in den Sack - "um Himmels Willen, greif' das Ding doch nur mit dem Sack an!!!" - und beteiligt sich nicht weiter an unserer Diskussion, wer nun verständigt werden müsste.
Außerdem durchstreife ich nun die Wiese und schaue genauer als sonst. Und wirklich, ich finde eine 4.Leiche und die spärlichen Reste einer 5. ‚Vogelgrippeausbruch in Strebersdorf, das Burgendland wird unter Quarantäne gestellt' - solche Schlagzeilen tauchen in meinem Kopf auf. Es ist ohnehin Zeit zum Heurigen zu gehen - auf dem Weg dorthin können wir ja gleich bei der Polizei vorbeifahren - die werden ja hoffentlich wissen, wie man hier am Land damit verfährt. Das Kommissariat wurde renoviert, das ganze Haus ist neu und schön - aber leider ist (am Wochenende) niemand da. Eine Glocke (einmal zur ‚Polizei' und einmal für ‚Notfälle') stellt sich als Gegensprechanlage zur Zentrale heraus, und ich bringe mein Problem vor - großes Schweigen am anderen Ende - dann die Bitte um unsere Telefonnummer, man wird sich erkundigen und uns zurückrufen. Von Panik keine Spur, wir packen unseren Sack im Sack wieder ein, kehren ein und bestellen einmal ein Achterl gegen den Schock. Was hat die Menschheit nicht schon alles überstanden, da werden auch ein paar tote Vögel nichts daran ändern. Ra hat gemeint, in den nächsten rund 200 Jahren sind sie ohnehin alle ausgestorben - na gut, da gehen sie mir dann auch nicht mehr ab...
Mitten in unsere philosophische Betrachtungen (Mars stand in Tor 20) klingelt das Handy: der freundliche Herr Gendarm - seit der letzten Reform Polizist - teilt uns mit, dass Amseln einheimische Vögel sind (na geh!), Vogelgrippe nur Wasservögel betrifft (aha! - deshalb werden wohl Tausende Hühner geschlachtet...) und wir unsere Leichen ‚normal' entsorgen können. Auf die Diskussion, was eine ‚normale' Entsorgung toter Tiere ist, lassen wir uns nicht mehr ein - und bestellen ein 2. Achtel. Der Rotwein ist wirklich köstlich hier!
Wenn Sie jetzt einen Kommentar zur Vogelgrippe erwarten - muss ich Sie enttäuschen. Ich weiß auch nichts. Und die Ahnungslosigkeit unserer Behörden ist leider genauso wie erwartet. Falls die Pandemie ausbricht - Tamiflu hilft sicher nicht (wenn man von den ins Uferlose gestiegenen Roche-Aktien einmal absieht). Die gesellschaftlichen Strukturen brechen zusammen - ein Musterbeispiel für unsere Theorie vom Übergang des Zeitalters der Planung ins Zeitalter des schlafenden Phönix. Die Menschheit wird sich rapide verringern - vielleicht ist die kommende Unfruchtbarkeit gar nicht das Problem... Und der einzige Schutz ist - wie immer - man selbst zu sein. Wenn man dann an der Vogelgrippe stirbt, war's wenigstens korrekt - das ist doch auch was, oder?
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte haben eigentlich erstaunlich wenig Auswirkung auf unser tägliches Leben. ‚Alles ist relativ' wird in erster Linie in Witzen verwendet und dass Ursache und Wirkung in der Quantenphysik schon mal in umgekehrter Reihenfolge vorkommen, hindert uns in keiner Weise daran weiterhin an den klar linearen Verlauf unser Zeit und unseres Lebens zu glauben.
Wenn der pavlow'sche Hund die Glocke hört, sabbert er, wenn der Mensch in einer Sexzeitung (es könnten auch die Börsenkurse sein) blättert, sabbert er auch irgendwie - aber der Verstand sagt sofort: "Was? ICH doch nicht!" Wir haben uns unter Kontrolle und lenken das Leben mit unserem freien Willem, - oder so!
Die Zeiten, in denen ein totes Gehirn tiefgekühlt in Scheiben geschnitten wurde um Erkenntnisse zu gewinnen, sind vorbei. Computertomographien erlauben einen faszinierenden Blick in das aktive, lebende Gehirn. Wir wissen schon recht genau welche Region wofür zuständig ist, können Motorik, Sprache, Emotion etc. gut zuordnen und Reaktionen mit elektrischer Stimulation auslösen. In oft wiederholten Versuchen wurde gezeigt, wie eindeutig die körperliche Aktion VOR einer bewussten Wahrnehmung kommt: mein Arm macht sich auf den Weg zur Teetasse, BEVOR ich bewusst ‚beschließe', einen Schluck Tee zu nehmen. Berichte über derartige Versuche bringen ein seltsam unbehagliches Grinsen hervor - und dann denken wir möglichst nicht mehr daran.
Andere Untersuchungen zeigen, wie ‚viel' an Information aus unserer Umwelt bis in unsere bewusste Wahrnehmung dringt: ein winziger Bruchteil! Die überwiegende Mehrheit an Reizen wird einfach ausgeblendet, um unser Nervensystem nicht zu überlasten. Wir könnten keine Minute überleben, wenn wir alles wirklich wahrnehmen würden, was rund um und in uns so abläuft - Overflow, Tilt, tödliche Systemüberlastung. Fast alles, was wir hören, sehen, spüren etc. bleibt in den diversen Filtern stecken. Irgendeine Mechanik entscheidet, welche paar Promille bis in unsere Wahrnehmung durchgelassen werden. Aber wir meinen, die ‚Wahrheit' zu sehen, recht zu haben, entscheiden zu können... - kann das unser Ernst sein?
Das alles sprechen wir natürlich auch im HDS an. Wir können bis in faszinierende Details die mechanische Funktionsweise unserer Persönlichkeit beobachten, finden 20 Jahre im nachhinein völlig klare Gründe für eine ‚freie' Entscheidung - aber die Folge von alledem ist, dass es weiterhin durchaus intelligente (?) Menschen gibt, die vom freien Willen faseln.
Und damit bin ich bei den Jungfrauen gelandet: die vielzitierten 70 Jungfrauen, die im Paradies auf einen Selbstmordattentäter warten um ihm alle nur vorstellbaren Freuden zu bereiten, werden in unseren Breiten gerne belächelt. Über derart kindischen Glauben ist unsere fortschrittliche Informationsgesellschaft doch erhaben - oder? Ich kann beim besten (unfreien) Wille keinen Unterschied erkennen. Noch dazu da die Berichterstattung aus dem Paradies um einiges schwieriger ist als über die Funktionsweise unseres Gehirns. Die Behauptung, dass die Damen im Paradies warten ist nicht zu wiederlegen - es mangelt an Rückkehrern (vielleicht gerade weil es dort so besonders nett ist???). Dass wir nicht einmal frei entscheiden, wann und wie wir zur Teetasse greifen, ist dagegen gut dokumentiert - und trotzdem ‚glauben' gebildete, informierte Menschen es nicht und ‚belächeln' gleichzeitig religiösen Aberglauben und Gehirnwäsche.
Ich fürchte, die Jungfrauen und die Teetasse unterscheiden sich weniger, als wir es wahrhaben möchten - beides ist eine Glaubensfrage, und nichts hat mit freiem Willen zu tun.
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