Dialoge/Texte von Dr. Hans-Werner Janssen

Der HD-Gemeinschaft aufs Maul und ins Herz geschaut
Texte zum Crowd-Funding

Sie: Was wünscht du dir zu Weihnachten etwas Praktisches oder etwas Ideelles?

Er: Ich kann mich so schwer entscheiden, denn einerseits frage ich auch alle Argumente von andererseits und finde doch keine Antwort hinter allen Details für sowohl als auch.

Sie: Das kenne ich allzu gut als maximale mentale Verwirrung. Ich habe mich diesmal in meinem Herzen für das Crowdfunding entschieden.


Jeans oder Crowdfunding

Sie: Ich muss mir nach all dem Stress mal wieder was gönnen. Ich trage meine Euros in diesen Laden, um eine Jeans nach dem letzten modischen Schrei zu kaufen.

Er: Und ich trage meine Euros zum Konto des Crowdfundings, um dem Urschrei meines Lebens nach Entfaltung zu folgen.

Nach 8 Wochen: Die Jeans hängt verloren im Schrank im harten Wettbewerb mit vielen anderen.

Das Crowdfunding hat zu vielen aufregenden Lebensimpulsen geführt.


Kirchenaustritt

Marion: Ich bin im letzten Monat aus der Kirche ausgetreten, weil ich mir nicht länger von einer Institution vorschreiben lassen möchte, was ich zu tun und zu lassen habe.

Inga: Und ich habe vor einiger Zeit das Human Design System gefunden und nehme dort an der Crowdfunding-Aktion teil, weil es mir hilft, ich selbst zu sein.


Die religiöse Mutter aller Fragen. Wozu hat eine kosmische Allmacht jenseits aller menschlichen Interpretationen die Vielfältigkeit hervorgebracht? Gibt es einen anderen vernünftigen Grund als dort die eigene Identität einzubringen und gemeinsam zu feiern? Diese Crowdfunding-Aktion hilft uns allen, sich in unserer Einzigartigkeit zu bestärken.


Paul: Was soll dieses Crowdfunding denn nun wirklich sein? Bettelei, Investition oder Wir-Gefühl?
Paula: Die Antwort auf diese Frage wirst du nur in deiner spirituellen Haltung finden und nicht im Abwägen der Argumente.


Partnerschaft

Er: Ich finde, dass wir nach unserem Partnerschaftsreading viel besser miteinander auskommen. Das hätte ich vorher so nicht geglaubt.

Sie: Mir geht es damit genauso.

Er: Und wenn ich jetzt rein numerisch betrachte, wie viele wunderschöne Stunden wir bisher schon erlebt haben, war diese Investition schon recht kostengünstig.

Sie lacht: Bei allem Respekt spielst du doch immer wieder gerne die Rolle des Pfennigfuchsers, oder klingt der sparsame Hausmann besser in deinen Ohren?

Er verschämt: Ja, schon. Aber ich wollte noch etwas zum ideellen Wert sagen.

Sie ermunternd: Und das wäre?

Er erleichtert: Wenn ich unsere Lebensqualität so weiter ansteigend hochrechne, sollten wir uns als gemeinsames und gegenseitiges Geschenk einen Beitrag zum Crowdfunding unter den Weihnachtsbaum legen.

Sie erfreut: Meine Oma hat immer gesagt, dass Geben seliger als Nehmen ist.

Er voller Erkenntnis: Ja, völlig richtig! Weil wir ja in diesem Fall noch mehr dazubekommen. Aber das ist jetzt nicht Verzinsung sein, sondern als Dankbarkeit zu verstehen.

Sie: Ich fasse mal zusammen. Dass Liebe die einzige Substanz ist, die sich beim Geben verzinst.


Ideelle oder realistische Betrachtung

Eric: Ist Realismus und Idealismus eigentlich immer ein Gegensatz?

Sophie: Wohl schon, das was man real sieht und das, wonach sich die Vorstellung sehnt.

Eric: Und was ist mit dem Human Design Crowdfunding? Ist es so oder so?

Sophie: Realistisch werden sie ihr Ziel von 20 000 € wohl schon erreichen! Und das würde auch zu meinem persönlichen Ideal von besseren Gemeinschaften beitragen. Würde mein Verstand das Ziel als unrealistisch einstufen, würde mein ideell orientiertes Herz den eigenen Beitrag einfach erhöhen.


Risiko

Anke: Ist das HD-Crowdfunding eigentlich ein finanzielles Risiko für mich? Also ich spende da was, die angepeilte Summe kommt nicht zustande und mein schönes Geld ist futsch?

Renate: Wie unterschiedlich wir doch immer wieder ticken! Aber, du hast schon recht, dass es in unserer gierigen Welt auch immer Vorsicht braucht, wenn etwas zwielichtig sein könnte. Dazu findest du bestimmt etwas in der Ausschreibung. Meine Art ist ja hier grundsätzlich anders. Du weißt, dass ich ein großer Fan der Weisheit bin, dass die Energie der Aufmerksamkeit folgt. Danach werde ich auch hier handeln, indem ich mich mit der Energie von Euros am Crowdfunding beteilige, weil das HD allgemein mehr Aufmerksamkeit verdient hat.

Anke: Dein Vertrauen hätte ich auch nur allzu gerne. Lass uns einen Deal schließen. Du bestimmst unseren gemeinsamen Betrag und ich kläre das mit dem Kleingedruckten.


Geständnis

Markus: Jetzt, wo so heftig über Sinn und Unsinn von Human Design Crowdfunding geredet wird, ist mir eine alte Geschichte wieder eingefallen. Die muss ich dir unbedingt erzählen. Ich habe vor ungefähr 15 Jahren, also weit vor der heutigen, fragwürdigen Selbstermächtigung zur Verbreitung des HDS, einen Oldie des jetzigen Originals kennengelernt. Er hat alle Readings akribisch abgeheftet und aufbewahrt. Sein geheimer Wunsch war, die ersten 100 Readings unentgeltlich wiederholen zu können, weil sie einfach ihr Geld nicht wert gewesen waren.

Klara: Und hat denn angesichts der miesen Qualität niemand protestiert?

Markus: Erstaunlicherweise niemand. Der Oldie vermutet, dass er wohl den Spirit des HDS schon vermitteln konnte, aber keinerlei praktische Nutzanwendung. Vielleicht fühlten sich auch die Leute zu dumm zum Verstehen.

Klara: Ja, das ist schade. So ist mancher potentielle Fan verloren gegangen. Und warum erzählst du mir die Geschichte, aus Nostalgie?

Markus: Nein, deshalb nicht. Ich meine nur, dass Qualität für Erfolg oder Misserfolg entscheidend sind. Und das ist nicht Hochglanzverpackung, sondern erfahrungsschwerer Inhalt.

Klara: Mach dir mal keine Sorgen, das Beste wird sich schon durchsetzen.

Markus: Da magst du ja recht haben. Aber ich schaudere gerade leicht bei dem Gedanken, den ersten Kontakt nicht bei einem Profi, sondern bei einem Dilettanten erlebt zu haben.

Klara: Bekanntlich sucht das Glück nach dem Tüchtigen.


Disput zwischen den Toren 32 und 37

32: Kurze Vorstellung: Ich heiße die Dauer, bin permanent instinktiv mit Gewohnheiten beschäftigt und agiere nach dem Motto: Das Einzige, was Dauer hat, ist die Veränderung

37: Meine Vorstellung braucht etwas mehr Worte: Ich heiße die Sippe, was nur so antiquiert klingt, bin feinfühlig, hasse Grobschlächtigkeit und habe wahrlich Großes vor mit meinem Motto: Der makro- und mikrokosmische Ausdruck der organischen Natur von Gemeinschaften.

Beobachter: Nun gut, das sind eure polierten Hochglanzseiten. Und was ist mit eurem Schatten?

32: Ich habe Angst vor dem Versagen, dass falsche Entscheidungen mich ruinieren könnten.

37: Und ich habe Angst vor Traditionen, dass meine eigene Fühligkeit darin erstarrt.

Beobachter: Für beide habe ich einen Tipp. Du 32, vertraue deinem Riecher, was duftet und was sich anrüchig präsentiert und entsprechend folge oder verlasse die Spur. Du 37, prüfe, ob die Tradition der Verehrung der Asche oder der Erhaltung des Feuers dient. Beides hat nichts mit Mentalität zu tun. Es kann jenseits des Denkens hilfreich sein, auch bei einer Entscheidung zum Crowdfunding +/-.


Der Ur-Crowdfunder des Human Design Systems

war vermutlich jener Manifestor, der irgendwann in den ersten Jahren des Human Design Systems bei Ra persönlich ein Reading erhielt. Voller Tatendrang und voller Zorn zugleich, sah er vielleicht in dieser obskuren Lehre seine letzte Hoffnung auf Besserung seiner Lebensqualität. Am Ende des Readings wusste er genau, was zu tun war: nämlich andere zu informieren. Er war so dankbar über diese Art von Erleuchtung, dass er sein Scheckbuch zückte und Ra alles an Dollars überwies, die sich darauf angesammelt hatten. Ihm war völlig klar, dass der Wert des Readings den geforderten Preis bei Weitem übertraf. Und vielleicht wollte er auch den Mann bei seiner Mission unterstützen, der damals wahrlich Unterstützung gebrauchen konnte.


Gesunder Egoismus

Anton: Ob ich mich an der Aktion Crowdfunding teilnehme? Was habe ich davon? Für mein hart erarbeitetes Geld wird mir schon noch was Besseres einfallen. Das magst du egoistisch nennen. Aber es ist eben mein Geld.

Frieda: Ich bin auch egoistisch und genau deshalb nehme ich an dem Crowdfunding teil.

Anton: Das kann ich gerade gar nicht verstehen. Etwa wegen der ausgelobten Gegenleistungen? Das bleibt unter dem Strich bestimmt ein Defizit.

Frieda: Nein, ganz anders. Ich habe kapiert, dass man sich in Gemeinschaften gegenseitig unterstützen sollte. Findet das nicht statt, herrscht eher nackter Egoismus mit bewussten Nachteilen für alle anderen. Daneben habe ich für mich einen gesunden Egoismus kreiert. Und dabei meint gesund nicht nur meine Befindlichkeit, sondern das Wohlergehen aller Beteiligten. Wenn für alle etwas dabei herausspringt, geht es allen gut.

Anton: Hm, mich und andere zu unterstützen macht schon ein gutes Gefühl, verstärkt durch die Vorstellung, dass andere auch mich und sich selbst unterstützen.

Frieda: Das ist mehr als eine mentale Vorstellung. Das ist Realität!


Gute Vorsätze

Margret: Na, was machen deine guten Vorsätze für das Neue Jahr?

Lisa: Die meisten ziehen vorüber wie Sonne und Regen und sind dann abgehakt.

Margret: Ja, und weil sich das ständig wiederholt, habe ich nur einen einzigen Vorsatz gefasst. Ich möchte konsequent handeln, wenn ich eine Entscheidung getroffen habe. Dann bin ich sofort wieder frei für die nächste Sache. Sonst setze ich mich nur unter Druck und es meldet sich das schlechte Gewissen. Bis es gesiegt hat oder aufgibt. Immer bleibt ein schales Gefühl zurück.

Lisa: Du hast völlig recht. Ich ärgere mich dann auch noch.

Margret: Ja sehr ehrlich ausgedrückt, ärgerst du dich selbst und niemand anders. Ich habe beim Crowdfunding des HDS schon mal spontan gehandelt und kann jetzt entspannt die Kampagne verfolgen.

Lisa: Oh, wie peinlich! Das wollte ich ja auch noch erledigen! Gut, dass wir uns getroffen haben. Ich eile!


Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage

Hamlet: Dir, HDS eilt der Ruf voraus, auf diese ewig quälende Frage eine Antwort zu haben. Kannst du mich erlösen?

HDS: Wenn du diese Frage an deinem Verstand vorbei in dein Inneres strömen lässt, wirst du dort die Antwort finden.

Hamlet: Und wie stelle ich das an?

HDS: Folge dem Strom der Menschen, die sich zum Crowdfunding entschlossen haben. Denn das tun sie nur, weil sie für sich im HDS die Antwort auf deine Frage gefunden haben.


Feuerwerk

Walter: Hallo Emil und Susanne! Hast du schon Böller und Raketen eingekauft?

Emil: Nein, in diesem Jahr will ich es anders krachen lassen!

Walter: Da bin ich aber gespannt auf deine Alternative.

Emil: War ja eigentlich Susannes Idee.

Susanne: Ganz richtig! Statt Vermüllung mit Feinstaub wollen wir es geistig krachen lassen mit dem Crowdfunding des HDS. Böllern ist doch nur für die Stadtreinigung und die Fabrikanten der Raketen nachhaltig. Wir wollen dagegen Geistesblitze zünden, also geistige Entmüllung betreiben, nicht wahr Emil?

Emil: Ja, das gehört zu meinen guten Vorsätzen im Jahr 2024.

Walter: Und wo bleibt da die Nachhaltigkeit?

Susanne: Nun, die Crew, die sich das Human Design Original nennt, will alle Fans regelmäßig an ihren angehäuften Erfahrungen teilhaben lassen. Ob das dann auch nachhaltig ist, wird sich zeigen, nicht wahr Emil?


Interview

Reporterin: Würden sie bitte einmal kurz erklären, wer sie sind? Ihre Namen sind doch arg ungewöhnlich und bedürfen einer Erläuterung.

Das Selbst: Das ist einfach. Ich bin das, was ich bin; sozusagen des Pudels Kern.

Reporterin wendet sich zum anderen Gesprächspartner: Und dann sind sie, ihrem Namen nach zu urteilen, das genaue Gegenteil, also wären sie das, was sie nicht sind?

Das Nicht-Selbst: Dagegen muss ich mich energisch verwahren. Das wäre ja auch der totale Widerspruch in sich selbst. Nein, ich bin das, was mein Verstand als Rolle in der Welt für mich herausgefunden hat. Und da gebe ich mir alle Mühe, den vielfältigen Ansprüchen gerecht zu werden. Damit bin ich in bester Gesellschaft der meisten Mitmenschen, die im Leben leistungsbewusst unterwegs sind.

Reporterin: Und wie stehen sie beide zum HDS Crowdfunding?

Das Selbst: Ich werde mich daran beteiligen, weil ich mir noch mehr Gelassenheit für mich und meine Mitmenschen wünsche.

Das Nicht-Selbst: Ich halte das für rausgeworfene Energie und vertraue lieber der Schwarmintelligenz der Mehrheit. Schließlich hat es Homo sapiens weit gebracht, oder sehen sie irgendwo etwas Bedrohliches?


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